Dienstag, 27. Juni 2017

Torvalds: »Grsecurity-Patches sind Müll«

In einer Diskussion um die Stack-Clash-Sicherheitslücke hat sich auch der Linux-Schöpfer Linus Torvalds zu Wort gemeldet. Darin stellte er unter anderem seine Meinung über Grsecurity vor und ließ an dem Projekt wenig Gutes. Grsecurity selbst bemängelt dagegen den amateurhaften Umgang mit der Lücke.

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Online-Banking: Zahlungsdienste der Commerzbank ausgefallen

Erneut gibt es folgenreiche Probleme mit der IT einer Bank: Kunden der Commerzbank können seit heute morgen weder Online-Banking nutzen, noch mit ihren Karten bezahlen. Bereits am Samstag gab es Probleme - die auf fehlgeschlagene Wartungsarbeiten zurückzuführen sein sollen. (Security, Applikationen)

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Torvalds: »Grsecurity-Patches sind Müll«

In einer Diskussion um die Stack-Clash-Sicherheitslücke hat sich auch der Linux-Schöpfer Linus Torvalds zu Wort gemeldet. Darin stellte er unter anderem seine Meinung über Grsecurity vor und ließ an dem Projekt wenig Gutes. Grsecurity selbst bemängelt dagegen den amateurhaften Umgang mit der Lücke.

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Forschung: Sensoren ersetzen Kamera-Objektive

(Bild: Pixabay/CC0 )

Dass Kameras Objektive benötigen, scheint bislang ein unumstößlicher Grundsatz der Fototechnik zu sein. Zahlreiche Forschungsgruppen wollen das ändern. Aktuell drängt Caltech mit Informationen zu einer objektivlosen Kameraentwicklung auf den Markt.

Das California Institute of Technology (Caltech) macht aktuell mit der Entwicklung einer Kamera von sich reden, die ohne Objektive auskommen soll. Anstelle eines Objektivs setzt sie eine größere Zahl an extrem dünnen Sensoren (optical phased array / OPA) ein. Mit deren Hilfe und mit ausreichender Rechenkapazität wird das einfallende Licht rechnerische so bearbeitet, wie dies traditionellerweise ein Objektiv mit vielen geschliffenen Glaselementen macht.

VIDEO

Die Entwicklung wurde von Caltech bereits im Frühjahr 2017 auf der Conference on Lasers and Electro-Optics (CLEO) der Optical Society of America (OSA) vorgestellt und erste Ergebnisse auf der OSA-Website veröffentlicht. Ob und wann sich diese Entwicklung in Kameras wiederfindet, die von privaten Endanwendern genutzt werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Es wäre jedoch nicht die erste fototechnische Entwicklung die über eine Präsentation bei der OSA über die Fachwelt hinaus bekannt geworden wäre. Edwin Land hatte bei ebendieser OSA am 21. Februar 1947 seine erste Sofortbildkamera vorgestellt.

Bereits 2016 hatten Physiker der Universität Stuttgart mit einem 3D-Ducker aus Fotolack optische Linsen, die kaum größer als der Querschnitt eines menschlichen Haars sind, direkt auf einen CMOS-Bildsensor gedruckt. Damit hofft man, hochauflösenden und dennoch kompakte Kameras für die Fotografie mit Drohnen entwickeln zu können.

Die an der texanischen Rice University entwickelte FlatCam verzichtet ebenso wie das Modell von Caltech auf jegliche Optik. Und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne hat man sich die Augen einer Fruchtfliege zum Vorbild genommen und eine flexible Kleinstkamera mit einem Multilinsenarray entwickelt, mit der man ebenfalls in den Bereich der Drohnenfotografie drängt. (msi)



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Fritz-Labor-Version: AVM baut Mesh-WLAN in seine Router und Repeater ein

Mit einer Labor-Version bietet der Berliner Routerhersteller AVM einen Ausblick auf die kommende Mesh-WLAN-Fähigkeit seiner Fritzboxen als auch einem Repeater und einem Powerline-Adapter. Damit sind komplexere Setups möglich. Der Ansatz ist vielversprechend, da die Kosten gering sind. (WLAN, Netzwerk)

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Autonome Autos: Google-Schwester Waymo und Apple kooperieren mit Autovermietern

Computervirus

Alle AV-Produkte aus dem Hause Microsoft wiesen einen kritischen Fehler auf, der es erlaubte, Windows-Systeme zu kapern.



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Stiftung Warentest: Schlechter Daten- und Jugendschutz bei vielen Spiele-Apps

(Bild: dpa, Peter Steffen)

Geldfallen, schlechter Jugendschutz und Schlamperei beim Übertragen sensibler Daten: Viele beliebte Spiele-Apps haben laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest erhebliche Mängel.

Spielen auf dem Smartphone ist mittlerweile so normal wie am PC oder der Konsole. Die App-Stores für Android und iOS sind voll mit simplen Klickspielen bis hin zu anspruchsvollen Simulationen. Doch viele dieser Spiele-Apps haben teils erhebliche Mängel, warnt Stiftung Warentest (test", Ausgabe 7/2017).

Es hakt vor allem beim Jugendschutz, beim Datenschutz und bei der transparenten Preisgestaltung für In-App-Käufe. Untersucht wurden 50 beliebte Spiele-Apps - die meisten davon kostenlos. 19 davon schützen Kinder den Angaben nach nicht vor unangemessener Kontaktaufnahme über eingebaute Chatfunktionen. Anonymes Mobbing oder unerwünschte Nachrichten von Erwachsenen an Kinder könnten die Folge sein, so die Warentester. Ebenso viele Apps vermischen Werbung und Spieleinhalte, so die Tester.

Mehr Daten als nötig

Mit Blick auf Datenschutz und Allgemeine Geschäftsbedingungen wurden nur 4 der 50 getesteten Apps für angemessen befunden. Zwei Programme versendeten persönliche Informationen der Nutzer unverschlüsselt, die meisten erheben außerdem weit mehr Daten, als für den Betrieb des Spiels nötig wäre. Dazu gehören etwa der Mobilfunkanbieter oder Gerätenummern, aber auch Standortdaten oder das Alter eines Spielers.

Gleich 27 von 50 Apps ermöglichen mit geringem Aufwand eine Identifikation des Spielers, auch weil sie zahlreiche Daten an Werbenetzwerke senden. Beim Thema Geldausgeben gibt es ebenfalls Kritik. Zwar sind viele Apps an sich kostenlos, ordentlich Geld ausgeben kann man aber trotzdem. Viele Apps verleiten oder drängen laut Stiftung Warentest gar dazu, sei es durch die Gestaltung des Spiels oder durch besonders für Kinder unangemessene Aufforderungen zu In-App-Käufen. Und die können ziemlich teuer ausfallen: Preisspannen reichen von 99 Cent bis hin zu 99,99 Euro - in Extremfällen ließen sich bis zu 350 Euro ausgeben.

Gegenwirken

Ein Passwortschutz für In-App-Käufe senkt hier das Risiko. Der Schutz lässt sich auf Android-Geräte in den Einstellungen des Play Stores aktivieren. iOS-Nutzer verwalten diese Einstellung unter "Allgemein/Einschränkungen". Warentest empfiehlt außerdem das Portal Klick-Tipps.net, das vom Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für Jugend­schutz im Internet betrieben wird und sichere Kinder-Apps listet. (dpa) / (dahe)



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Cross-Plattform-Entwicklung: Corona wird kostenlos

Cross-Plattform-Entwicklung: Corona wird kostenlos

27.06.2017 10:02 Uhr Alexander Neumann

Wurden bisher von Corona Labs ein kostenloses Simulator-SDK und eine Enterprise-Version für die Entwicklung nativer Apps angeboten, setzt das Unternehmen nun auf ein Freemium-Modell.

Corona Labs Inc. stellt nun beide Hauptkomponenten seines namensgebenden Cross-Plattform-Entwicklungs-Framework kostenlos zur Verfügung. Das Framework, das die Skriptsprache Lua nutzt, wird verwendet, um Spiele und Apps für mobile (iOS und Android) sowie Desktop- und Fernseh-Betriebssysteme zu erstellen.

Bislang hatte das Unternehmen ein kostenlosen Simulator – das Corona SDK – und zusätzlich ein kostenpflichtiges Produkt namens Corona Enterprise angeboten. Mit Letzterem können Entwickler mit Objective-C, Java und C++ nativen Code erstellen. Ab sofort bekommt man beim Download von Corona ein kombiniertes kostenloses Paket, das aus den beiden bisher getrennt offerierten Produkten besteht. In Fällen, in denen ein bestimmter Aspekt hervorzuheben sein wird, wird Corona allein auf Simulator-Builds oder native Builds verweisen, nicht mehr auf zwei verschieden Produkte.

Die verlorenen Abonnement-Einnahmen möchte Corona Labs durch die verstärkte Vermarktung eines Splash-Screens mit Corona-Branding kompensieren, der in allen nativen Builds zu sehen sein wird. Das Splash Screen Control Plugin lässt sich kaufen, um den Standard-Splash-Screen zu entfernen oder anzupassen. Um den Übergang zu erleichtern, erhalten Benutzer, die zuvor für Corona Enterprise bezahlt haben, eine einjährige Lizenz für das "Splash Screen Control"-Plug-in.

Das Corona-Framework nutzt Lua zusammen mit etwa 1000 eingebauten APIs, einer Auswahl von Plug-ins und nativen Erweiterungen (C/C++, Objective-C, Java) für Apps, die angeblich keine separaten Projekte oder Code-Rewrites benötigen, um plattformübergreifend genutzt werden zu können. Als Zielplattformen ist von iPhone und iPad, Android-Handys und -Tablets, Amazon Fire, Mac-Desktop, Windows-Desktop und Fernsehsysteme wie Apple TV, Fire TV und Android TV die Rede. (ane)



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Programmiersprache Dart: Strong Mode soll Standard werden

Programmiersprache Dart: Strong Mode soll Standard werden

27.06.2017 09:57 Uhr Rainald Menge-Sonnentag

Der bisher als Opt-in verfügbare Modus verhindert zur Laufzeit auftretende Typfehler bereits beim Kompilieren. Mit dem dreistufigen Übergang geht der Wechsel von Dartium zur Kompilierung nach JavaScript einher.

Das Dart-Team hat in einem Blogbeitrag angekündigt, dass Dart mittelfristig standardmäßig den Strong Mode verwenden soll. Durch das damit verbundene solide Typsystem soll der JavaScript-Herausforder aus dem Hause Google eine bessere Typsicherheit liefern. Eine statische Analyse verhindert viele zur Laufzeit auftretende Typfehler. Die Core Libraries von Dart sind seit der im Spätsommer 2016 erschienen Version 1.19 zum Strong Mode konform.

Die Analyse erkennt, dass der Code versucht, ein String-Element einer int-Variable zuzuweisen.
Die Analyse erkennt, dass der Code versucht, ein String-Element einer int-Variable zuzuweisen. Vergrößern
Bild: Google

Durch den Umstieg soll der Compiler dartdevc (DDC), der Dart-Programme in JavaScript gemäß dem ECMAScript-6-Standard übersetzt, zum Standardwerkzeug werden. Er ist seit der Mitte Juni erschienenen Version 1.24 Bestandteil des Dart SDK. Damit wird die spezielle Chromium-Variante Dartium hinfällig, die Dart-Programme dank einer integrierten VM (Virtual Machine) direkt verarbeitet. Allerdings empfiehlt das Team für die fertige Anwendung nach wie vor den Einsatz von dart2js, der schlankeren Code erzeugt, während DDC für schnelle Refreshes und einfaches Debugging optimiert ist.

In drei Phasen zur neuen Toolchain

Der Übergang soll in drei Phasen erfolgen und zu Version 2.0 führen. In der derzeitigen Startphase gilt ein Opt-in für den Strong Mode, während Dartium mit dem klassischen Modus als Standard gesetzt ist. In der Übergangsphase wird die Kombination aus DDC und Strong Mode zum Standard, Dartium aber weiterhin optional verfügbar sein. Zum Abschluss in 2.0 wird es nur noch den Strong Mode geben und Dartium im klassischen Mode entfallen.

Google
Der Übergang soll sanft erfolgen, aber letztlich wird Dartium hinfällig. Vergrößern
Bild: Google

Weitere Details lassen sich dem Blogbeitrag entnehmen. Das Changelog zu Dart 1.24 enthält zudem Hinweise zu den Änderungen in der Toolchain. Google stellte Dart erstmals 2011 als Alternative zu JavaScript vor und gestaltet es weitgehend mit. Der Suchmaschinenanbieter setzt es selbst ein und hat beispielsweise das Frontend für AdWords Anfang 2016 in Dart umgesetzt. Als Vorzüge gegenüber JavaScript preisen die Macher unter anderem die bessere Lesbarkeit des Quellcodes. (rme)



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Google Talk schweigt für immer

Google Talk schweigt für immer

27.06.2017 09:55 Uhr Daniel Berger

Endgültig Schluss: Der Chat-Dienst Google Talk ist offline gegangen. Google hatte den Service schon vor zwei Jahren eingestellt – bei Gmail war er aber noch nutzbar gewesen. Talk-Nutzer müssen nun auf Hangouts umsteigen.

Google schickt seinen Chat-Dienst Google Talk nun endgültig in Rente. Den Dienst hatte Google bereits vor zwei Jahren eingestellt, er war aber innerhalb von Gmail noch weiterhin nutzbar gewesen. Seit dem heutigen Dienstag ist Google Talk endgültig Geschichte und wurde durch Hangouts ersetzt. Nutzer, die noch immer Google Talk verwendet haben, migrierte Google automatisch zu Hangouts. Alle Kontaktdaten sollen bestehen bleiben. Im Idealfall sollen die Nutzer keinen großen Unterschied bemerken.

Die Bedienoberfläche des Chats verändert sich allerdings ein wenig. Auf Wunsch können nostalgische Nutzer das Aussehen in den Chat-Einstellungen so ändern, dass es Google Talk ähnelt ("Kompakte Chatliste verwenden"). Nutzer, die mittels XMPP-Client auf Talk zugegriffen haben, verwenden nun ebenfalls Hangouts. Die Bedienoberfläche des Clients bleibt dabei unberührt.

Der langsame Tod von Google Talk

Die Google-Talk-App für Android hatte Google bereits 2013 aus seinem Play Store genommen; sie funktioniert nun nicht mehr. In den vergangenen Jahren hat Google Talk-Nutzer immer wieder dazu aufgefordert, zu Hangouts zu wechseln. Google Talk wurde 2005 vorgestellt. Inzwischen hat Google neben Hangouts weitere Messenger eingeführt, etwa Allo und Duo. (dbe)



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Super NES Classic angekündigt inklusive nie veröffentlichtem Spiel

Nintendo hat heute die Super NES Classic Edition angekündigt (der volle Name in Europa: «Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System»). Das ist eine weitere Mini-Konsole, die hoffentlich länger produziert wird. Der Release wird am 29. September 2017 zum Preis von rund 80 US-Dollar erfolgen. 21 Spiele sind vorinstalliert. Im Paket sind ausserdem ein HDMI-Kabel, ein USB-Ladekabel, ein AC-Adapter sowie zwei Kabel-Controller enthalten. Eine Besonderheit der Spielesammlung: Das offiziell nie veröffentlichte «Star Fox 2» ist mit dabei. Der Titel wird freigeschaltet, wenn das erste Level in «Star Fox» beendet wird.

Es lag in der Luft: Nintendo hat hat nun auch eine Mini-Version des Super Nintendo angekündigt Es lag in der Luft: Nintendo hat hat nun auch eine Mini-Version des Super Nintendo angekündigt Zoom© Nintendo

Die Spiele der Super NES Classic Edition: 

  • Contra III: The Alien Wars
  • Donkey Kong Country
  • EarthBound
  • Final Fantasy III
  • F-Zero
  • Kirby Super Star
  • Kirby’s Dream Course
  • The Legend of Zelda: A Link to the Past
  • Mega Man X
  • Secret of Mana
  • Star Fox
  • Star Fox 2
  • Street Fighter II Turbo: Hyper Fighting
  • Super Castlevania IV
  • Super Ghouls 'n Ghosts
  • Super Mario Kart
  • Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars
  • Super Mario World
  • Super Metroid
  • Super Punch-Out!!
  • Yoshi's Island

Die Miniaturausgabe von Nintendos zweiter TV-Spielkonsole, soll am 29. September erscheinen. Das Super Nintendo Entertainment System, das 1992 Europa eroberte, ist der Nachfolger des Nachfolger vom legendären «Nintendo Entertainment System» (NES) und bescherte seinen Fans einige der grössten 16-Bit Videospielehits aller Zeiten. Dazu gehören Klassiker wie «Super Mario World», «The Legend of Zelda: A Link to the Past», «Super Metroid» und «F-ZERO». Auf der neuen Mini-Konsole sind 21 dieser Hits fest installiert.



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Braucht Debian Live-Medien?

Ein neuer Eintrag auf der Debian-CD-Mailingliste stellt die Zukunft von Live-Medien für das Projekt in Frage.

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Smartphone: Der Verkauf des Oneplus Five beginnt


Oneplus hat heute wie angekündigt mit dem allgemeinen Verkauf des Five-Smartphones begonnen. Über den Online-Shop des Anbieters ist das Smartphone in zwei Ausbaustufen verfügbar. Das Oneplus Five in grauem Gehäuse mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte Flash-Speicher kostet 500 Euro. Für 560 Euro gibt es das Oneplus Five in Schwarz mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 Gbyte Flash-Speicher. Generell hat auch das neue Oneplus-Modell keinen Steckplatz für Speicherkarten. Beim Kauf eines Smartphones über die Oneplus-Webseite fallen generell keine Versandkosten an.

Mit der Martkeinführung des Five steigen die Preise für die Oneplus-Smartphones weiter. Das neue Modell kostet je nach Ausbaustufe 60 oder 80 Euro mehr als das entsprechende Oneplus 3T, das allerdings nicht mehr von Oneplus verkauft wird. Auch das Oneplus Three ist über die Webseite des Herstellers nicht mehr verfügbar.

Oneplus Five bietet eine sehr gute Leistung

Im Test von Golem.de schnitt das Oneplus Five gut ab. Allerdings unterscheidet es sich nur minimal vom Vorgängermodell, dem 3T. Das neue Modell hat eine Dual-Kamera, die allerdings bei Schärfe und Rauschverhalten etwas schlechter als die Kamera im 3T abschneidet. Trotzdem liegt die Kamera des Five auf einem sehr hohen Niveau und als Dual-Kamera bietet sie neue Möglichkeiten der Bildgestaltung.

Das Oneplus Five liegt gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch das neue Modell hat wieder einen 5,5 Zoll großen Amoled-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, hier hat sich nicht viel getan. Das aktuelle Modell läuft mit Qualcomms neuem Oberklasse-Prozessor, dem Snapdragon 835. Entsprechend gut schneidet das Gerät in den Benchmarks ab.

Käufer des Five erhalten weiterhin ein top ausgestattetes Smartphone zu einem günstigen Preis. Vergleichsgeräte von Samsung, LG, HTC, Sony und Co haben deutlich höhere Listenpreise. Mit der Zeit verringern sich die Straßenpreise für diese Smartphones aber deutlich - und der preisliche Abstand verringert sich dann weiter. Durch den Direktvertrieb über Oneplus werden die Geräte nur günstiger, wenn eine reguläre Preissenkung vorgenommen wird.



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Braucht Debian Live-Medien?

Ein neuer Eintrag auf der Debian-CD-Mailingliste stellt die Zukunft von Live-Medien für das Projekt in Frage.

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Sprint: Milliardenfusion der Telekom in USA wird noch größer

Die beiden größten Kabelnetzbetreiber der USA - Charter und Comcast - wollen sich an Sprint beteiligen. Damit ist die Fusion von Sprint und T-Mobile aber nicht erledigt, sie dürfte nur viel größer werden oder vielleicht ganz scheitern, weil Sprint von den Kabelnetzbetreibern gekauft wird. (T-Mobile, Telekom)

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Große US-Unternehmen intervenieren bei EU-Kommission gegen Google

Große US-Unternehmen intervenieren bei EU-Kommission gegen Google

27.06.2017 09:31 Uhr Andreas Wilkens

Grafik der EU-Kommission zu einem Teil ihrer Ermittlungen gegen Google.

(Bild: EU-Komission)

In den Kartellverfahren der EU-Kommission gegen Google deutet sich eine Entscheidung an. Derweil fordern Konkurrenten des Unternehmens die Kommission auf, eine Strafe zu verhängen.

In Medienberichten hat sich jüngst angedeutet, dass die Wettbewerbshüter der EU-Kommission demnächst eine Entscheidung über eine mögliche Bestrafung Googles in den Verfahren wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens in verschiedenen Bereichen fällt. Nun haben sich sieben größere US-Unternehmen an die Kommission gewandt und sie aufgefordert, "entschieden zu handeln, um den Wettbewerb wiederherzustellen", wie das Magazin Recode berichtet. Zu ihnen gehören Oracle, Yelp, News Corporation und Getty Images.

Da sich die Entscheidung über eine mögliche Strafe nähere, versuche Google ersuche die EU-Kommission durch Lobby- und PR-Arbeit zu beeinflussen mit dem Argument, dass jede Entscheidung gegen das Unternehmen eine Art europäischen "Protektionismus" darstelle, heißt es weiter in dem Schreiben an die EU-Kommission. Doch Google untergrabe weltweit den Wettbewerb und das Online-Ökosystem und zerstöre Arbeitsplätze. Dem müsse die EU-Kommission entgegenwirken, um das Internet wieder für Innovation und Wachstum zu öffnen.

Diverse Vorwürfe

Die EU-Kommission als europäische Wettbewerbsbehörde wirft Google nach Beschwerden von Konkurrenten – darunter Yelp, Oracle und News Corp. – unter anderem vor, in der Shopping-Suche eigene Dienste zu bevorzugen und damit Rivalen wie Preissuchmaschinen zu benachteiligen. Google kontert, die Argumentation der Brüsseler Behörde sei faktisch, rechtlich und wirtschaftlich falsch. Unter anderem berücksichtige die Kommission nicht die Rolle des weltgrößten Online-Händlers Amazon.

In Sachen Android stört sich die Kommission unter anderem daran, dass Hersteller von Android-Geräten mit integrierten Diensten des Konzerns auch die Google-Suche und den Web-Browser Chrome vorinstallieren müssen. Außerdem sieht sie ein Problem darin, dass Anbieter von Smartphones mit Google-Diensten daran gehindert werden, gleichzeitig auch Geräte mit abgewandelten Android-Versionen zu verkaufen. Die Wettbewerbshüter kritisieren auch, dass der Konzern Herstellern und Mobilfunk-Betreibern über Vereinbarungen zum Teilen von Werbeerlösen einen finanziellen Anreiz dafür biete, dass sie ausschließlich die Google-Suche auf den Geräten vorinstallieren.

Dem Unternehmen droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Die Google-Mutter Alphabet erlöste im vergangenen Jahr rund 90 Milliarden Dollar – und die Internet-Tochter trug den Löwenanteil dazu bei. (anw)



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Aus der Werkzeugkiste, Teil 4: Adam Bien

Aus der Werkzeugkiste, Teil 4: Adam Bien

Werkzeuge 27.06.2017 09:22 Uhr Adam Bien

Inhaltsverzeichnis
  1. Aus der Werkzeugkiste, Teil 4: Adam Bien
  2. Betrieb & Monitoring

Adam Bien gehört zu den bekanntesten Enterprise-Java-Entwicklern aus Deutschland. Welche Werkzeuge er tagtäglich bei Kunden oder in eigenen Projekten nutzt, erzählt er im vierten Teil unserer Tool-Interview-Reihe.

Nach drei Autoren mit JavaScript-Background stellt nun Adam Bien anhand von Kategorien wie Codegenerierung, Editor/IDE, Debugging, Codeanalyse, Unit Testing, Integration Testing, Code Coverage, Building, Deployment und Continuous Integration seine präferierten Werkzeuge vor.

Adam Bien
Adam Bien
Seine Kunden sind zunehmend an Ergebnissen, Produktivität und Wartbarkeit interessiert. Die Techniken spielen in den Projekten deswegen eine untergeordnete Rolle. Kurze Entwicklungszyklen, schnelle Deployments und kurzes "Time to Market" führen zum ausschließlichen Einsatz von Java EE 7 auf dem Server. So kann er sich von der ersten Minute an auf die Fachlichkeit fokussieren und auf jegliche Evaluierungen der Techniken verzichten. Mit der Wahl von Java EE 7 fallen für ihn alle "Best of Breed"-Diskussionen und Entscheidungen weg. Es stellt für ihn die Agilität pur dar: Alle nichtessenziellen Entscheidungen werden verschoben. Für die Entwicklung wird lediglich die Java EE 7 API benötigt. Die Anwendung lässt sich später, ohne jegliche Änderungen auf die Anwendungsserver WildFly, TomEE, Payara, Weblogic oder WebSphere Liberty deployen. Nun lassen wir aber ihn zu Wort kommen:

Build & Entwicklungsumgebung

Java EE basiert auf dem Prinzip "Convention over Configuration" und gibt sinnvolle Standardwerte für jegliche Konfigurationen bereits vor. Bei den meisten Anwendungen kann man völlig auf XML-Konfigurationen oder Deployment-Deskriptoren verzichten. Auch das Layout eines WAR – der "ausführbaren" Anwendung – ist vorgegeben. Maven stellt sich als das effektivste Build-Werkzeug für Java-EE-Anwendungen heraus. Es ist lediglich die Abhängigkeit zur Java EE 7 API zu deklarieren.

Das Projekt selbst lässt sich mit einem Wizard, dem sogenannten Maven Archetype, aber auch von der Kommandozeile erstellen:

mvn archetype:generate -Dfilter=com.airhacks:javaee7-essentials-archetype

Java-EE-Anwendungen benötigen keine externen Abhängigkeiten für die Implementierung typischer Use Cases. Die Build-Zeiten liegen im Sekundenbereich und die WARs sind nur in Ausnahmefällen wenige MBytes groß.

Aus der Werkzeugkiste ...

Für die Java-EE-Entwicklung wird lediglich eine IDE mit guter Maven-Unterstützung benötigt. Als Consultant ist es einfacher, auf kostenlose Tools zu setzen – ansonsten kann es passieren, dass der Bestellprozess einer konstenpflichtigen IDE die Länge des Projekts übersteigt. Meine persönliche Wahl fällt auf die NetBeans Java EE Edition. Die IDE ist frei verfügbar und bringt alle notwendigen Features gleich mit. Passend zu Java EE und Maven kommt auch NetBeans ohne jegliche Konfiguration oder Plug-ins aus.

Auch IntelliJ IDEA Ultimate eignet sich hervorragend für die Entwicklung von Java-EE-Anwendungen. Ich verwende die IDE insbesondere in meinen Freizeitprojekten und freue mich jedes Mal auf das abwechslungsreiche Look-and-feel.

Tests, Profiling & Debugging

Java-EE-Anwendungen werden wie normale POJOs mit JUnit getestet. Für Unit-Tests und Integrationstests verwende ich JUnit mit Mockito und die Implementierung entsprechender Persistenzprovider wie EclipseLink oder Hibernate. Für die isolierten Tests des Mappings der Entitäten auf Datenbanktabellen eignet sich DerbyDB besonders gut. Die Datenbank lässt sich sowohl im In-Memory-Modus als auch mit dateibasierter Persistenz betreiben.

Für die Implementierung von Systemtests nutze ich Jersey, die Standard-Client-Implementierung von JAX-RS 2.0. Aus den Systemtests entstehen Stresstests. Die werden mit dem Apache Benchmarking Tool, Apache JMeter oder Java Microbenchmark Harness regelmäßig durchgeführt.

Die NetBeans IDE bringt einen guten Debugger und Profiler mit. Mit Letzterem lässt sich die Performance der Anwendungen nicht nur analysieren, sondern auch verfolgen. Diese wenige exakte, dafür aber nicht intrusive Variante bietet gute Einsichten in die Performance der Anwendung ohne nennenswerten Overhead. Eine abgespeckte Version des NetBeans Profiler wird mit jedem JDK ausgeliefert – es handelt sich um die VisualVM.

Das Werkzeug Java Mission Control (jmc) bietet noch tiefere Einblicke in die JVM. Mit ihm lassen sich Locks, Dateien und Netzwerk-I/O sowie Garbage-Collector-Aktivitäten nicht nur visualisieren, sondern auch aufzeichnen und nachträglich analysieren. Der Flight Recorder ist allerdings mit einem -XX-Schalter beim Start der zu analysierenden Anwendung freizuschalten. Der Flight Recorder muss für den produktiven Einsatz lizenziert werden.

Sowohl mit jvisualvm als auch mit jmc lassen sich bequem JVM Heapdumps erstellen. Diese kann man mit dem Eclipse-basierenden Memory Analyzer Tool (MAT) analysieren.



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Aruba HPE: Indoor-Tracking leicht gemacht

Unter dem Begriff Asset Tracking hat der WLAN-Netzwerkspezialist Aruba seine Infrastruktursoftware ArubaOS um eine Inventurverwaltung per Bluetooth-Etiketten und -Beacons erweitert. Die Software kann auch zur genauen Personenortung in geschlossenen Räumen verwendet werden. Von Jörg Thoma (WLAN, Netzwerk)

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Karriere machen in der IT: Jobmesse zur CSCG

heise-Angebot : Karriere machen in der IT: Jobmesse zur CSCG

27.06.2017 09:00 Uhr Matthias Parbel

IT-Talente gesucht! Im Rahmen des Hackerwettbewerbs präsentieren sich am 5. Juli in Düsseldorf attraktive Arbeitgeber.

Die besten Hacker-Nachwuchstalente treten auch in diesem Jahr bei der Cyber Security Challenge Germany wieder gegen einander an. Gesucht werden neue Security-Spezialisten für die Sicherheitsherausforderungen der Zukunft. Das Sieger-Team aus Deutschland zieht Ende Oktober außerdem in das Europafinale in Spanien.

Begleitet wird der gesamte Wettbewerb von einer Jobmesse am 5. Juli in Düsseldorf, bei der sich Nachwuchskräfte für IT-Sicherheit und zahlreiche potenzielle Arbeitgeber direkt persönlich kennenlernen können.

  • Treffen Sie zahlreiche attraktive Arbeitgeber!
  • Angebote für alle Karrierestufen: Direkteinstieg, Fachlaufbahn, leitende Funktionen, Trainees u.v.m.
  • Professionelles Vor-Ort-Bewerbungsfoto-Shooting
  • Bewerbungscoaching & Unterlagencheck von renommierten Personalexperten
  • Recruiting-Forum mit kurzen Vorträgen über die Unternehmen vor Ort, den Arbeitsmarkt und Zukunftschancen

Bei einem eigens für die Messebesucher aufgelegten „CTF – Capture-the-Flag“-Wettbewerb hat auch jeder Teilnehmer der Jobmesse die Gelegenheit das Challenge-Feeling hautnah selbst zu erleben – und ganz nebenbei attraktive Preise zu gewinnen.

An der Jobmesse kann jeder Interessierte kostenlos teilnehmen, es ist jedoch eine Vorab-Registrierung erforderlich.

(map)


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Stellarium 0.16 veröffentlicht

Stellarium, ein freies Astronomieprogramm, wurde knapp ein Jahr nach der letzten Freigabe in einer neuen Version veröffentlicht. Die aktuelle Version 0.16 führt unter anderem eine Synchronisation zwischen verschiedenen Instanzen der Anwendung und nicht-sphärische Modelle für Solarsystemobjekte ein.

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Messaging: Google Talk wird durch Hangouts abgelöst


Google Talk ist Geschichte. Google hat das vor zwei Jahren angekündigte Ende für den Messaging-Dienst vollzogen. Wer Google Talk noch weiter verwendet hat, wird jetzt automatisch zu Hangouts migriert. Dabei verspricht Google, dass alle Kontaktdaten bestehen bleiben. Google will damit erreichen, dass Google-Talk-Nutzer keinen nennenswerten Unterschied zu Hangouts bemerken.

Google Talk in Gmail enthalten

Google Talk konnte unter anderem innerhalb von Gmail genutzt werden, um mit den Gmail-Kontakten zu chatten. Das ist ist jetzt nicht mehr möglich. Wenn die Chatfunktion verwendet wird, stellt Google den Dienst automatisch auf Hangouts um. Somit gibt es zwar innerhalb von Gmail weiterhin eine Chatfunktion, dafür wird aber Hangouts genutzt, also die Plattform gewechselt.

Dadurch verändert sich die Oberfläche der Chatfunktionen entsprechend. In den Gmail-Einstellungen kann aber bei Bedarf in den Einstellungen das Aussehen so verändert werden, dass es stärker an das bisherige Google Talk erinnert als an Hangouts.

XMPP-Clients werden umgestellt

Wer Google Talk über XMPP-Clients nutzt, wird ebenfalls automatisch auf Hangouts umgestellt. Den betroffenen Nutzern dürfte der Wechsel aber kaum auffallen, weil die Oberfläche des XMPP-Clients davon nicht betroffen ist. Nur der darunter liegende Dienst wird entsprechend verändert.

In den vergangenen Jahren hat Google Anwender bereits immer wieder aufgefordert, von Google Talk zu Hangouts zu wechseln. Es ist nicht bekannt, wieviele Google-Talk-Nutzer dem nicht nachgekommen sind und den Dienst bis vor kurzem noch verwendet haben.

Ende von Google Talk lange vorher eingeleitet

Google Talk wurde 2005 vorgestellt, das Ende des Dienstes wurde dann 2012 eingeleitet. Hangouts gibt es seit 2013 und ist nicht der einzige Messaging-Dienst von Google. Es gibt noch Allo, Duo, Android Messages und Google Voice. Auch mit dem Ende von Google Talk führt Google also weiterhin mehrere Messaging-Dienste, so dass Kunden hier zwischen verschiedenen Angeboten wählen können.



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Stellarium 0.16 veröffentlicht

Stellarium, ein freies Astronomieprogramm, wurde knapp ein Jahr nach der letzten Freigabe in einer neuen Version veröffentlicht. Die aktuelle Version 0.16 führt unter anderem eine Synchronisation zwischen verschiedenen Instanzen der Anwendung und nicht-sphärische Modelle für Solarsystemobjekte ein.

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EU-Minister wollen 30 Prozent mehr Energieeffizienz bis 2030

Insgesamt 80 Windkraft-Anlagen sollen in Bard Offshore 1 Strom liefern

(Bild: Bard-Gruppe<br>)

Bei der Energiepolitik gehen die Interessen der EU-Länder teils weit auseinander. Nicht nur bei der Ostseepipeline Nord Stream suchten sie nach einer gemeinsamen Linie.

Die Europäische Union treibt ihre Klimaziele voran. Die EU-Energieminister einigten sich am Montag nach zähen Verhandlungen auf ein ehrgeizigeres Ziel zum systematischen Energiesparen: Bis 2030 soll die Energieeffizienz um 30 Prozent gesteigert werden. Zudem segneten die Minister die neue Energiekennzeichnung endgültig ab, mit der Verbraucher sparsame Haushaltsgeräte leichter erkennen sollen. Zankapfel in der EU bleibt die geplante Gasleitung Nord Stream 2.

Rascher Umstieg

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase zu produzieren als 1990. Dazu will sie rasch auf erneuerbare Energien umsteigen, aber auch große Mengen Strom und Heizwärme einsparen. 2014 hatte sie sich eine Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 27 Prozent vorgenommen.

Lesen Sie hierzu auch:

Das Ziel wurde nun offiziell auf 30 Prozent hochgesetzt und eine Kompromissformel vereinbart: Bis 2025 sollen jährlich weiter 1,5 Prozent Energie eingespart werden, danach jährlich noch 1,0 Prozent – es sei denn, zusätzliche Anstrengungen sind nötig. Das ist nun zunächst die Position, mit der die EU-Länder in Verhandlungen mit dem Europaparlament gehen.

Ladestationen für E-Autos

So einen gemeinsamen Standpunkt fanden sie auch zum Energiesparen in Gebäuden. Hauptziel ist eine kosteneffiziente Sanierung. Gleichzeitig soll der Vorschlag aber auch die Verbreitung von Elektroautos voranbringen. Nach Vorstellung der EU-Staaten soll es an Nicht-Wohn-Gebäuden eine Ladestation je zehn Parkplätze für E-Autos geben. In Wohngebäuden sollen an jedem Parkplatz zumindest die nötigen Kabel gelegt werden. Die Vorgaben sollen aber nur für größere Gebäude mit zehn oder mehr Parkplätzen gelten.

Bei der neuen Energiekennzeichnung sind die Einzelheiten bereits mit dem Parlament geklärt – sie kann in den nächsten Wochen in Kraft treten. Das unübersichtliche Label A+++ für die stromsparendsten Modelle wird künftig ersetzt durch ein einfaches A. Weniger effiziente Geräte werden mit B bis G gekennzeichnet. Allerdings gelten noch jahrelange Übergangsfristen.

Diskussionen um Nord Stream 2

Keine gemeinsame Linie ist bei der geplanten Ostseepipeline Nord Stream 2 abzusehen. Die Minister berieten erstmals über den Antrag der EU-Kommission, mit Russland über das Projekt zu verhandeln und rechtliche Vorgaben der EU durchzusetzen. Ob die EU-Länder der Brüsseler Behörde dafür ein Mandat erteilen, ist aber offen. Eine Entscheidung dürfte noch Wochen dauern.

Der russische Staatskonzern Gazprom will neben der bestehenden Leitung Nord Stream 1 eine zweite Trasse von Russland nach Deutschland bauen und damit die Kapazität verdoppeln. Die Bundesregierung unterstützt dies, aber vor allem Polen und die baltischen Staaten sind dagegen. Auch die EU-Kommission hat starke Bedenken und will Russland in Verhandlungen vorab Zugeständnisse abtrotzen. Das gewünschte Mandat soll ab Juli zunächst von Experten beraten werden.

Die Projektgesellschaft Nord Stream 2 hält Verhandlungen mit Russland für überflüssig. Sie hofft, bereits bis Jahresende alle Genehmigungen zu bekommen und den 9,5 Milliarden Euro teuren Bau 2018 starten zu können. Bis Ende 2019 sollen die 1200 Kilometer langen Röhren dann fertig sein. (dpa) / (kbe)



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Eye-Tracking: Apple soll brandenburgische Firma SensoMotoric gekauft haben

Apple soll das Unternehmen SensoMotoric aus Teltow bei Berlin übernommen haben. Das Unternehmen hat sich auf Eye-Tracking spezialisiert, was eine Analyse der Blickbewegungen ermöglicht. Das könnte für die nächste Generation von VR-Brillen wichtig sein. (VR, Apple)

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wolkenkit – ein semantisches Backend für JavaScript

wolkenkit – ein semantisches Backend für JavaScript

27.06.2017 08:16 Uhr Alexander Neumann

Auf Basis von Konzepten wie CQRS, Domain-Driven Design und Event-Sourcing lassen sich mit wolkenkit Cloud-fähige Anwendungen entwickeln.

Letzte Woche hat das Softwareunternehmen the native web die erste öffentliche Version von wolkenkit vorgestellt: Das in Node.js geschriebene Backend baut auf den Konzepten CQRS (Command-Query-Responsibility-Segregation), Domain-Driven Design und Event-Sourcing auf und ermöglicht das Entwickeln Cloud-fähiger Anwendungen. Besonderes Augenmerk richtet wolkenkit dabei wohl auf das Modellieren der Fachdomäne, wobei semantische Events entstehen, die sich flexibel verarbeiten und auswerten lassen sollen.

Das ermöglicht das einfache Abbilden der domänenspezifischen Fachsprache auf verständlichen JavaScript-Code, woraus wolkenkit eine REST-API und eine WebSocket-Schnittstelle generiert. Das zugehörige Client-SDK dient dem Ansprechen eines derart definierten Backends. Auf dem Weg wird es Entwicklungsteams möglich, sich auf die relevanten fachlichen Themen zu konzentrieren, und es soll die interdisziplinäre Kommunikation mit Fachexperten vereinfachen.

the native web bietet wolkenkit in zwei Varianten an: Die Community-Edition steht unter einer Open-Source-Lizenz zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die kostenpflichtige Enterprise-Ausgabe bietet zusätzliche Funktionen und erlaubt den Einsatz im kommerziellen Umfeld. Nähere Informationen finden sich auf der bereits Webseite und in der Dokumentation. Für Interessierte gibt es zudem eine Broschüre zum raschen Einstieg in die grundlegenden Konzepte und Methoden. (ane)



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Prämie für Elektroautos hat nach einem Jahr noch nicht gezündet

Prämie für Elektroautos hat nach einem Jahr noch nicht gezündet

27.06.2017 08:04 Uhr Christian Ebner, dpa

Elektroautos deutscher Hersteller.

(Bild: VDA)

Das seit einem Jahr bestehende Subventionsangebot – 4000 Euro Zuschuss für ein neues E-Auto – wird nur von wenigen genutzt. Dafür gibt es gute Gründe.

Ein Jahr nach seiner Einführung hat der staatlich subventionierte Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge noch nicht so recht gezündet. Statt eines regelrechten Ansturms wie bei der Abwrackprämie im Jahr 2009 erlebten die Beamten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn bei Frankfurt bei dem Thema bisher eher beschauliche Tage.

Bruchteil der möglichen Förderungen

Einen Monat vor dem ersten Jahrestag (2. Juli) waren nur rund 20.600 Prämien beantragt – ein Bruchteil der mehr als 300.000 möglichen Förderungen. Ginge es in diesem Tempo weiter, würde der Fördertopf noch 15 Jahre lang reichen, obwohl laut Gesetz im Sommer 2019 Schluss sein soll. Zum Vergleich: Die fast 2 Millionen Abwrackprämien waren nach einem halben Jahr komplett weg und hatten die Autoproduktion nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ordentlich angekurbelt.

Das Bafa kommt auch wegen des komplett elektronischen Antragsverfahrens nicht ins Schleudern, lediglich zehn zusätzliche Mitarbeiter wurden eingestellt. 4000 Euro "Umweltbonus" erhalten derzeit Käufer eines vollelektrischen Autos. 3000 Euro sind es bei Plug-in-Hybridwagen, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben. Im ersten Jahr haben vor allem Unternehmen das Angebot wahrgenommen: Sie haben laut Bafa mehr als 11.000 E-Fahrzeuge zugelassen – im Vergleich zu gut 9000 Autos, die an Privatleute gingen.

Vom Ziel abgerückt

Der Staat zahlt seine Bonus-Hälfte erst, wenn auf der Rechnung ein entsprechender Netto-Preisnachlass des Herstellers ausgewiesen ist, was besonders bei Leasingverträgen zu häufigen Nachfragen des Amtes führt. Einige Autohersteller haben zur Prämieneinführung ihre zuvor gewährten Rabatte zusammengestrichen, berichtet Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut der Uni Duisburg-Essen.

Längst haben sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Vertreter Sigmar Gabriel (SPD) verbal von der eigenen Zielvorgabe verabschiedet, nach der im Jahr 2020 in Deutschland eine Million Elektroautos unterwegs sein sollten. Zu kümmerlich sind die Zahlen.

34.000 vollelektrische Autos

Zum Jahreswechsel waren in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 34.000 Vollstromer zugelassen, immerhin 33,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl hätte aber noch viel höher sein können, wenn nicht viele hier gekaufte E-Fahrzeuge nach wenigen Wochen oder Monaten in Nachbarländer exportiert würden.

Exakte Zahlen zum Bestand der ebenfalls geförderten Plug-in-Hybride liegen nicht vor, weil sie statistisch mit anderen Hybridmodellen in einen Topf geworfen wurden. Es wird aber von einer ähnlichen Größenordnung wie bei den echten E-Mobilen ausgegangen.

"Fehlgeleitete Subvention"

"Die Subvention ist fehlgeleitet und setzt am falschen Punkt an", sagt Stefan Bratzel, Chef des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach. Das vermeintliche Problem einer zu schwachen privaten Nachfrage habe es nie gegeben. Vielmehr stünden die technischen Probleme der mangelnden Fahrzeug-Reichweite und der fehlenden Schnelllade-Infrastruktur einem Durchbruch der E-Mobilität immer noch im Wege. "Man hätte früher ansetzen müssen und das Geld besser für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt", kritisiert er.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht hingegen eine vom Umweltbonus getriebene "sehr hohe Dynamik", weil sich der Elektroanteil an den Neuzulassungen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres auf 1,2 Prozent verdoppelt hat. Technisch seien die deutschen Hersteller ohnehin vorn dabei. Immerhin ist nun gut jedes 100. neuzugelassene Auto ein Stromer. Das reicht aber längst nicht aus, um das Millionen-Ziel bereits 2020 zu erreichen.

(anw)


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iOS 11 für iPhone und iPad: Öffentliche Beta lädt zum Testen ein

iOS 11 für iPhone und iPad: Öffentliche Beta lädt zum Testen ein

27.06.2017 07:49 Uhr Leo Becker

Apple hat die Public Beta von iOS 11 zum Download freigegeben. Das Update bringt wichtige Neuerungen – besonders für iPad-Nutzer. 32-Bit-Geräte wie das iPhone 5 bleiben außen vor.

Der öffentliche Betatest von iOS 11 hat begonnen. Apple stellt das nächste große Betriebssystem-Update seit Montagabend für interessierte iPhone- und iPad-Nutzer zum Download bereit. Ein 64-Bit-Gerät ist nun Voraussetzung: iPhone 5, iPhone 5c und iPad 4 unterstützt Apple mit iOS 11 nicht länger, 32-Bit-Apps lassen sich zudem nicht mehr starten. Der Hersteller empfiehlt, die Beta auf einem Zweitgerät zu installieren und unbedingt vorab ein Backup durchzuführen.

Lange Liste an Neuerungen in iOS 11

iOS 11 verspricht eine lange Liste an Neuerungen, insbesondere für das iPad: Das Tablet erhält erweiterte Multitasking-Fähigkeiten, ein neues Dock, das sich in allen Apps einblenden lässt sowie Unterstützung von Drag & Drop, das den Datenaustausch zwischen Programmen erheblich vereinfacht. Mit der App “Dateien” stellt Apple außerdem einen Dateimanager bereit, der mehr als nur iCloud Drive abdeckt – dieser ist auf iPad wie iPhone zu finden.

Zu den neuen Funktionen zählt ein erstmals anpassbares Kontrollzentrum, ein umfassend überarbeiteter App Store und ein Nicht-stören-Modus für das iPhone im Auto. Apple hat außerdem die Integration der iMessage-Apps verbessert und die App Fotos um neue Funktionen ergänzt. HEIF halbiert den Speicherplatz neuer Aufnahmen. Apple Maps integriert Hinweise zu Geschwindigkeitsbegrenzungen, einen Spurassistenten, sowie einen neuen AR-Modus für die Städte-Überflugaufnahmen Flyover.

System-Apps wie Notizen und Safari hat Apple zudem deutlich erweitert – der Browser will nun unerwünschtes Tracking durch Werbeanbieter besser unterbinden. Das Sprachassistenzsystem Siri soll mehr über den Nutzer lernen und bessere Vorschläge machen – etwa zu Termineinträgen über eine in Safari gebuchte Reise. Wie üblich bringt das Update zudem zahlreiche Detailverbesserungen, etwa einen bequemeren Zugriff auf den iCloud-Schlüsselbund und die Option, iCloud-Speicherplatz mit Familienmitgliedern zu teilen.

iOS 11: Beta gilt als "vertraulich"

Die Teilnahme an Apples öffentlichem Betaprogramm ist kostenlos, Nutzer können Rückmeldung über einen integrierten Feedback-Assistenten geben. Die Beta von iOS 11 gilt als “vertraulich”, wie Apple betont – so sollten etwa keine Screenshots veröffentlicht werden, betont der Konzern in den Richtlinien zum Public-Beta-Test. Ein Downgrade von iOS 11 auf iOS 10.3 ist bis auf weiteres möglich – Nutzer müssen zur Wiederherstellung aber auf ein vor der Installation des Updates angelegtes Backup zurückgreifen. Eine mit iOS 11 durchgeführte Datensicherung lässt sich mit iOS 10.3 nicht verwenden. (lbe)



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Forschungsprogramm: Apple least Autos für autonomes Fahren bei Hertz


Eigene Versuchsfahrzeuge für das autonome Fahren zu unterhalten, ist aufwendig und teuer. Sowohl die Google-Tochterfirma Waymo als auch Apple lagern diese Aufgaben daher jetzt offenbar aus. Waymo arbeitet dafür mit Avis zusammen, Apple soll laut einem Bericht von Bloomberg beim automatischen Fahren mit Hertz kooperieren. Bloomberg beruft sich auf Daten der kalifornischen Verkehrsbehörde.

Waymo baute 100 Fahrzeuge des Minivans Chrysler Pacifica um und will künftig 500 weitere Fahrzeuge leasen, die bei Avis gewartet werden. Bei den Vermietstationen sollen die Fahrzeuge auch parken. Familien sollen die automatisiert fahrenden Autos laut Bericht ausprobieren dürfen.

Apple plant offenbar Ähnliches mit Hertz. Die Zahl der Fahrzeuge ist jedoch deutlich geringer. Apple setzt auf das SUV Lexus RX450h, das auch Google schon mit autonomen Fahrfunktionen ausrüstete. Apple testete bisher nur ein halbes Dutzend Fahrzeuge in der Umgebung von San Francisco. Künftig könnten es durch die Kooperation mit Hertz mehr werden.

Apple-Chef Tim Cook bestätigte Mitte Juni 2017 erstmals, dass der Hersteller Software für selbstfahrende Autos entwickle. Ein eigenes Auto müsse dabei nicht herauskommen, vielmehr betrachte Apple das Projekt als Basis für seine KI-Aktivitäten.

Es kursieren seit langem Berichte, dass Apple ein eigenes Auto baue oder bauen lassen wolle. Der Konzern soll zunächst rund 1.800 Ingenieure angeheuert haben, um an seinem Projekt für ein autonomes Auto, Project Titan, zu arbeiten. Dann wurde der Fokus geändert. Im Oktober 2016 wurde bekannt, dass Apple das Unternehmen verkleinert habe und sich auf die Softwareseite konzentrieren wolle.



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Ultraschall überträgt Wispern

Ultraschall überträgt Wispern

27.06.2017 07:38 Uhr Ben Schwan

Störungsfreie Kommunikationssysteme über große Distanzen wollen Wissenschaftler der Universität Bristol aufbauen.

Über 30 Meter können Forscher einer südwestbritischen Hochschule einander etwas ins Ohr wispern. Dazu muss der Sprecher allerdings zunächst eine Art Cyborg-Ausrüstung anlegen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Flüstern auf Entfernung"). Vier Elektroden am Mund erfassen bei dem aktuellen Prototypsystem des "Project Telepathy" (Projekt Telepathie) die Muskelbewegungen beim Flüstern. Dazu wird die sogenannte Elektromyografie eingesetzt, die sonst in der neurologischen Diagnostik Verwendung findet.

Ein Algorithmus, den das Team der University of Bristol um Anne-Claire Bourland, Peter Gorman, Jess McIntosh und Asier Marzo von der Fakultät für Informatik entwickelt haben, ermittelt daraus die gesprochenen Wörter, die man sonst nur wahrnehmen würde, wenn man ganz nah rangeht. Derzeit beherrscht die Software allerdings lediglich zehn Begriffe wie "ja", "nein" oder "halt" mit einer Trefferquote von rund 80 Prozent.

Die erkannten Wörter geben 45 Mini-Lautsprecher dann in Form eines engen Ultraschallkegels wieder, der sich elektronisch genau auf einen Empfänger ausrichten lässt. Dank einer Kamera zur Blickerfassung, welche die Probanden an die Stirn geschnallt bekamen, kann die Software den Schall genau dorthin richten, wohin der Sprecher schaut. Nichtlineare Effekte in der Luft machen den Ultraschall in diesem engen Bereich hörbar.

Für den Empfänger klingt es so, als stünde der Sprecher direkt neben ihm, was sich in der Praxis recht gespenstisch anfühlen soll. Das System ließe sich beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr einsetzen, um gezielt einzelne Randalierer anzusprechen, ihr störendes Verhalten doch bitte zu unterlassen. Dazu müsste es aber noch (deutlich) kleiner werden.

Mehr dazu bei Technology Review Online:

(bsc)


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Oxford-Studie: Computergestützte Propaganda untergräbt die Demokratie

Oxford-Studie: Computergestützte Propaganda untergräbt die Demokratie

27.06.2017 06:46 Uhr Stefan Krempl

(Bild: Alex Schröder CC-BY-SA 2.0<br>)

Social Bots und andere Formen automatisierter politischer Kommunikation spielen in vielen Ländern eine immer wichtigere Rolle gerade im Wahlkampf und in Krisen, haben Internetforscher herausgefunden. Sie fordern, soziale Netzwerke anders auszurichten.

Zwölf Wissenschaftler haben über Jahre hinweg im Rahmen eines Forschungsprojekts am Internet-Institut der britischen Universität Oxford am Beispiel von neun Ländern untersucht, wie soziale Medien für die Manipulation der öffentlichen Meinung eingesetzt werden. In ihrer jetzt veröffentlichten Studie schlagen sie Alarm. Ihr Resümee lautet: "Computergestützte Propaganda ist zu einer der mächtigsten Waffen gegen die Demokratie geworden."

Filterblasen und Wahrheitsgehalte

Die Betreiber sozialer Netzwerke seien zwar in der Regel nicht die Schöpfer dieser "scheußlichen Inhalte", sie böten diesen aber eine Plattform und müssten diese signifikant umgestalten, wenn die Volksherrschaft überleben solle. Denkbar sei dafür etwa, den Wahrheitsgehalt von Nachrichten automatisch oder durch unabhängige Institutionen zu bewerten sowie Filterblasen durch eine breitere gezeigte Meinungsvielfalt entgegenzuwirken.

Die Forscher definieren computergestützte Propaganda als "den Einsatz von Algorithmen, Automatisierung und menschlicher Selektion, um absichtlich irreführende Informationen über soziale Mediennetzwerke zu verbreiten". Um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen, haben die Wissenschaftler Millionen von Beiträgen auf sieben einschlägigen Plattformen wie Facebook, Twitter und Weibo aus den Jahren 2015 bis 2017 aus Brasilien, China, Deutschland, Kanada, Polen, Taiwan, Russland, der Ukraine und den USA untersucht sowie 65 Experteninterviews durchgeführt.

Aktive Meinungsmache

Dem Ergebnis nach werden soziale Medien verstärkt aktiv für die Meinungsmache verwendet. In autoritären Staaten dienten die Netzwerke dabei "hauptsächlich als Mittel der sozialen Kontrolle". Am weitesten vorangekommen sei hier China, wo die Betreiber zudem selbst die Inhalten auf ihren Seiten überwachen müssten. Die Studie zu Taiwan zeige zudem, dass Peking auch über die eigenen direkten Staatsgrenzen hinweg Bürger auf Online-Plattformen massiv zu beeinflussen suche und dabei auf eine stark koordinierte, nicht rein automatisierte Propaganda setze. Die Kombination von "Bots und Trollen" haben die Autoren auch generell als besonders effizient ausgemacht.

In Russland werden laut der Analyse schon 45 Prozent der Twitter-Aktivitäten von "hoch-automatisierten Konten" verwaltet. Mit anderen Worten: die Meinungsmacher haben dort bereits vielfach das Sagen, ein ernsthafter Diskurs ist nicht mehr möglich. Nicht viel anderes gestalte sich die Situation im russischen Netzwerk VKontakte (VK).

Gezielte Desinformationskampagnen

Das wohl "global am meisten fortgeschrittene Beispiel" für computerisierte Propaganda stellt den Verfassern zufolge aber die Ukraine dar. Gegen die Bürger der an Russland grenzenden Republik seien schier unzählige Desinformationskampagnen über VK, Facebook und Twitter geführt worden. Rund herum habe sich schon mit dem Eintritt in die 2000er-Jahre eine eigene Industrie gebildet, die diese Manipulationsversuche vorantreibe. Als Beispiel dafür führen die Forscher eine "Verschwörungstheorie" ins Feld, wonach der Malaysian-Airlines-Flug MH17 von einem ukrainischen Kampfjet abgeschossen worden sei. Diese habe ein nicht-existenter spanischer Fluglotse (@spainbuca) ins Leben gesetzt, der Tweet sei dann mehrfach geteilt und schließlich unter anderem vom russischen Sender RT aufgegriffen worden.

In lupenreineren Demokratien gehe es mit ähnlichen Werkzeugen zur Verbreitung von Falschmeldungen in Form von "Junk News" ebenfalls um die Nutzerbeeinflussung sowie "gezielte Experimente gegen spezielle Bereiche der Öffentlichkeit", konstatieren die Wissenschaftler. Politische Kandidaten und Kampagnemacher oder Lobbyisten mieteten sich dabei in der Regel größere Netzwerke von Konten etwa mit Meinungsrobotern. In den USA habe sich für deren Einsatz die Präsidentschaftswahl im vorigen Herbst als kritischer Punkt herausgestellt. Fast ein Fünftel der Twitter-Meldungen sei damals höchstwahrscheinlich von Bots generiert worden, die vor allem für Donald Trump agiert hätten. Die Urheber könnten kaum ausgemacht werden.

Abwehr kann große Einschnitte bringen

In Brasilien hat laut dem Team computerisierte Propaganda bei den Präsidentschaftswahlen 2014, der Absetzung der früheren Staatschefin Dilma Rousseff und den Kommunalwahlen 2016 in Rio de Janeiro eine Rolle gespielt. Umfassende Anteile der politischen Twitter-Kommunikation in Polen würden "von einer Handvoll rechter und nationalistischer Kontoinhaber" produziert. Auch in Deutschland gebe es Hinweise auf Programmierer und Firmen, die automatisiert "Fake News" unters Online-Volk brächten. Zumindest während der Bundespräsidentenwahl und der Landtagswahl im Saarland im Februar und März hätten Social Bots zwar nur eine geringfügige Rolle gespielt, in entscheidenden anderen Situation seien hierzulande dagegen bereits in substanzieller Menge Falschinformationen in Umlauf gebracht worden.

Die Bundesregierung haben die Forscher als "führend" im Kampf gegen Falschmeldungen aufgrund des heftig umkämpften Entwurfs für ein Netzwerkdurchsetzungsgesetz ausgemacht. Dazu kämen einschlägige zivilgesellschaftliche Kontrollprojekte. Die Autoren warnen aber, dass vor allem mit dem gesetzlich beschrittenen Weg unverhältnismäßige Einschnitte in die Meinungsfreiheit verbunden sein dürften und anderen Maßnahmen oft die rechtliche Legitimation fehle. Das kanadische Fallbeispiel zeige derweil, dass komplexe Algorithmen und Bots auch konstruktiv als öffentliche Dienstleistung eingesetzt werden könnten, obwohl die allgemeinen Auswirkungen davon noch ungewiss seien. (kbe)



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Apple: Öffentliche Beta von iOS 11 erschienen


Apple hat eine Beta von iOS 11 für Teilnehmer des kostenlosen Apple-Seed-Programm vorgestellt die auf moderne iPhones und iPads aufgespielt werden kann, die über einen 64-Bit-Prozessor verfügen. Ältere Geräte werden nicht mehr unterstützt.

Die Änderungen in iOS 11 sind zahlreich. So wird das Kontrollzentrum wieder auf eine Seite komprimiert. Sei Menü lässt sich erstmals anpassen. Auch wurde eine Funktion zum Kappen der mobilen Datenverbindung integriert.

Seinem Sprachassistenten Siri hat Apple eine natürlichere Stimme mit mehr Klangvariationen spendiert. Siri soll bald auch Wörter und einfache Sätze übersetzen können, doch in dieser Beta gelang das Golem.de noch nicht. Wer will, kann den nützlichen Sprachassistenten jetzt auch mit Texteingaben bedienen. So lässt sich Siri auch zu Gelegenheiten nutzen, in denen es nicht opportun ist, mit dem Smartphone oder Tablet zu reden.

Die Nachrichten.-Funktion kann ihren Chatverlauf jetzt in der iCloud speichern und mit den Geräten des Anwenders synchronisieren. Das wirkt sich beispielsweise aus, wenn von einem Gerät eine Nachricht gelöscht wird. Beim Chatverlauf in der Cloud wird die Nachricht auf allen Geräten des Anwenders automatisch entfernt. Um Speicher freizumachen, können in iOS 11 auch alten Konversationen gelöscht oder große Nachrichtenanhänge in E-Mails entfernt werden. Die Messaging-Funktion soll auch für sogenannte Business Chats geöffnet werden, was es Kunden ermöglichen soll ,wie in einem Callcenter Fragen von Unternehmen beantwortet zu bekommen.

In Nachrichten werden zudem Transaktionen zwischen Privatpersonen per Apple Pay möglich. Hierzulande ist Apple Pay jedoch noch immer nicht verfügbar.

Die Karten-App wird in iOS 11 auch Grundrisse von Flughäfen, Bahnhöfen und Einkaufszentren beinhalten, doch inwieweit diese Funktion in Deutschland mit Leben gefüllt wird, muss Apple erst noch zeigen.

Die Navigationsfunktionen in Karten werden auch hierzulande besser. So wurde ein Fahrspur-Assistent eingebaut, damit sich der Autofahrer auf mehrspurigen Straßen schon frühzeitig auf die richtige Spur bewegt. Auch die Nicht-Stören-Funktion ist für Autofahrer gedacht, die sich von eingehenden Nachrichten nicht ablenken lassen wollen. Ist die Funktion eingeschaltet, was wahlweise automatisch oder manuell geschieht, werden keine Benachrichtigungen eingeblendet. Mit der Freisprecheinrichtung kann weiterhin telefoniert oder Siri bedient werden.

Die Video- und Bildformate hat Apple umgestellt. iOS 11 unterstützt im Videobereich HEVC und nicht mehr das speicherintensivere Format H.264. Bei Fotos setzt Apple intern auf das HEIF (High Efficiency Image File Format). Natürlich lassen sich die eigenen Fotos nach wie vor als JPEG exportieren. Der Speicherbedarf soll sich bei beiden Formaten knapp halbieren und die Qualität gleich bleiben.

Im Audio-Bereich führt Apple mit Airplay 2 eine Mehrraumunterstützung ein, bei der die Tonwiedergabe von iPhones und iPads auf mehrere Räume und Empfangsgeräte ausgeweitet werden kann.

Das iPad profitiert besonders von iOS 11, da es ein neues Dock erhält, bei dem oft verwendete Anwendungen automatisch angezeigt werden. Der Dateimanager "Dateien" erlaubt das Verwalten von Daten und die Integration von Clouddiensten wie iCloud, Google Drive, Box.net, Microsoft Onedrive oder in Zukunft auch Dropbox.

Die neue Drag-und-Drop-Funktion wurde hauptsächlich für das iPad entwickelt. Sie bringt ein wenig Desktop-Feeling auf das Tablet. So gelingt das Hin- und Herschieben von Bildern, Texten und Links zwischen kompatiblen Apps ganz gut.

Apples neues Betriebssystem läuft nur noch auf 64-Bit-Hardware. Der Kunde muss also wenigstens ein iPhone 5s oder ein iPad Air besitzen, um iOS 11 ausprobieren hu können. Nicht mehr unterstützt werden die Geräte iPhone 5, iPhone 5c und das iPad 4.

Die Betaversion sollte nur auf Testgeräten und nicht auf Geräten aufgespielt werden, die im produktiven Einsatz sind. In jede Fall ist Vor dem Aufspielen ein Backup empfehlenswert.

Die Beta steht ab sofort zum Download für registrierte Tester bereit. Zum Registrieren der Testgeräte ist es erforderlich, sich unter http://ift.tt/1tzocb6 anzumelden und das Betaprofil herunterzuladen und zu installieren.



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Montag, 26. Juni 2017

Moral und Emotion pushen Posts in sozialen Netzwerken

Was geht viral? Für politische Posts in sozialen Netzwerken haben Forscher eine Antwort gefunden. Ein Ergebnis auch: Die hohe Reichweite beschränkt sich hauptsächlich auf Menschen mit ähnlichen Ansichten.

Manche Posts mit politischem Inhalt gehen in sozialen Netzwerken viral, andere erzielen kaum Reichweite. Um zu klären, warum das so ist, haben Wissenschaftler 560.000 Beiträge im Kurznachrichtendienst Twitter analysiert. Ihr Ergebnis: Tweets mit moralisch-emotionalen Wörtern wie "Pflicht", "Angst" oder "Gier" erzielen eher eine besonders hohe Reichweite. Pro Wort aus dieser Kategorie würden sie bis zu 20 Prozent häufiger geteilt als Tweets mit vergleichbarem Inhalt ohne emotional-moralische Begriffe, berichten die Forscher in den "Proceedings" der US-nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Politische Beiträge in sozialen Netzwerken könnten den Verlauf historischer Ereignisse beeinflusst haben, darunter die US-Wahl 2017 und den Arabischen Frühling, erklären die Wissenschaftler um William Brady von der New York University. Deshalb sei es wichtig zu verstehen, warum sich welche Nachrichten besonders stark verbreiten.

Moralisch-ethische Begriffe gehen viral

Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf drei Themen, die in sozialen Netzwerken in den USA besonders kontrovers diskutiert wurden: Waffenkontrolle, Klimawandel und gleichgeschlechtliche Ehen. Sie analysierten die Tweets mit speziellen Wörterbüchern auf Begriffe hin, die sie entweder dem Bereich Moral (Wörter wie Pflicht) oder Emotion (Angst) zuordneten. Wörter wie Gier, die beide Anteile enthielten, kategorisierten sie als moralisch-emotional.

Danach untersuchten die Forscher, wie oft welche Tweets sich auf Twitter weiter verbreiteten. Dass Tweets mit moralisch-emotionalen Begriffen eher viral gehen, gilt demnach nur innerhalb der eigenen politischen Gruppe, nicht bei Nutzern mit anderer Weltanschauung. "Die Teilnehmer in den sozialen Netzwerken könnten ihren Einfluss verstärken, indem sie sich solcher Wörter bedienen. Das gilt auch für die politische Elite", sagt Brady.

Ideologische Polarisierung

Mitautor Jay Van Bavel von der New York University erklärt: "Es hängt von subtilen Merkmalen ab, wie stark sich Posts in moralischen und politischen Debatten in sozialen Netzwerken verbreiten." Die Verbreitung unter Menschen mit ähnlicher Weltanschauung könne auch erklären, wieso es immer stärkere Unterschiede zwischen Liberalen und Konservativen gebe: Es komme in den sozialen Netzwerken zu einer ideologischen Polarisierung.

Nicht erforscht wurde, ob sich Tweets mit positiven oder mit negativen Aussagen stärker verbreiten. Auch müsse noch untersucht werden, ob sich Posts in eng verbundenen Netzwerken schneller verbreiten als unter Nutzern, die nur wenige Verbindungen miteinander haben, hieß es.

Bots einschränken

Eine Studie von Forschern der Indiana University in Bloomington befasst sich unterdessen mit der Frage, warum Fake News sich in sozialen Netzwerken stark verbreiten. Dies sei vor allem bei Nutzern der Fall, die mit Informationen überlastet seien und ihnen deshalb nur einen begrenzten Teil ihrer Aufmerksamkeit widmen könnten, berichtet das Team um Diego Oliveira im Fachjournal Human Behaviour. Grundsätzlich bevorzugen Nutzer sozialer Netzwerke demnach qualitativ hochwertige Informationen. Je mehr Informationen sie aber erhielten, desto schwieriger sei es für sie, die Qualität der Posts zu beurteilen, schreiben die Forscher. Es sei wichtig, solche Mechanismen zu kennen, um die Verbreitung von Fake News künftig besser eindämmen zu können.

Eine Möglichkeit sei theoretisch, die Zahl der Posts in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu reduzieren. Dafür müsse man vor allem Bots einschränken, die automatisch Posts erzeugen, heißt es in der Studie. Dadurch ließe sich die Qualität von Informationen in sozialen Netzwerken entscheidend verbessern, weil die Nutzer so einzelnen Posts mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen könnten, um ihre Qualität einzuschätzen. (dpa) / (anw)



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Nintendos Mini-SNES erscheint am 29. September

Nintendos Mini-SNES erscheint am 29. September

26.06.2017 19:31 Uhr Merlin Schumacher

Nintendo veröffentlicht eine neue Mini-Konsole: Nach dem ständig ausverkauften Mini-NES ist nun das Super Nintendo dran. Am 29. September erscheint das Mini-SNES in Europa.

Nintendo bringt am 29. September eine Mini-Version der klassischen Spielkonsole Super Nintendo Entertainment System (SNES) auf den Markt. Das Gerät soll etwa 80 Euro kosten, dafür gibt es die Mini-SNES und 21 Spiele-Klassiker.

Der Vorgänger, das Nintendo Classic Mini NES, war aufgrund der hohen Nachfrage meistens ausverkauft und wurde zeitweise zu Mondpreisen gehandelt. Nintendo hatte die Produktion der Mini-NES trotz der hohen Nachfrage Anfang des Jahres eingestellt – vermutlich, weil der Hersteller die Produktionskapazitäten für die Herstellung des Mini-SNES brauchte.

Mit 21 Spielen

Die Spielesammlung des Mini-SNES kann sich sehen lassen: 21 Titel, darunter Klassiker wie Contra III, Donkey Kong Country, Zelda: A Link to the Past und Street Fighter II Turbo, dürften so manchen Retro-Gaming-Fan glücklich machen. Ein besonderes Schmankerl ist Star Fox 2. Das Spiel wurde zu Zeiten des SNES entwickelt, aber nie offiziell veröffentlicht. Der Vorgänger Star Fox hieß in Europa Starwing.

Die technische Basis des Mini-NES war ein ARM-Prozessor und ein Linux-System. Hacker schafften es relativ zügig die Systemdateien zu modifizieren und so eigene Spiele-Titel auf das Gerät zu laden. (mls)



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SNES-Classic Mini: Nintendo bringt 20 Klassiker und ein neues Spiel

Es war zu erwarten, jetzt ist es offiziell: Nintendo hat das Nintendo Classic Mini Super Nintendo Entertainment System angekündigt. Insgesamt werden 21 Spiele installiert und emuliert sein. Dabei sogar ein paar ganz seltene. (Nintendo, Games)

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watchOS 3.2.3 beta 4 (14V5751a) Now Available

watchOS 3.2.3 beta 4 (14V5751a) Now Available

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Konsultation über Online-Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen und Depublikationspflicht

Konsultation über Online-Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen und Depublikationspflicht

26.06.2017 18:58 Uhr Stefan Krempl

(Bild: dpa, Rolf Vennenbernd)

Die Länder haben eine öffentliche Umfrage gestartet, auf deren Basis der "Telemedienauftrag" von ARD, ZDF & Co. neu ausgerichtet werden soll. Basis ist ein Vorschlag der Rundfunkreferenten, wonach der Programmbezug gelockert werden soll.

Rundfunkpolitiker der Bundesländer suchen nach neuen Wegen, um den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender an das Internet anzupassen und die vergleichsweise strengen Regeln für dortige "Telemedien"-Angebote etwas zu lockern. Die Rundfunkreferenten haben dazu ein Papier veröffentlicht, das nun als Grundlage für eine öffentliche Konsultation für diese Initiative dient. Neben Vertretern von ARD, ZDF und Deutschlandradio selbst, Verbänden und Unternehmen der Medienwirtschaft sind auch "andere interessierte Kreise" eingeladen, bis zum 7. Juli Stellung zu beziehen. Federführend ist die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt.

Online auch ohne Programmbezug

Der Vorschlag der Rundfunkreferenten sieht etwa vor, dass die Öffentlich-Rechtlichen auch ohne konkreten Programmbezug "zeitgemäß gestaltete" Online-Angebote erstellen dürfen, solange diese nicht "presseähnlich" sind, also den privatwirtschaftlichen Nachrichtenverbreitern direkt in die Quere kommen. Möglich werden sollen so auch "eigenständige audiovisuelle Inhalte" einschließlich "interaktiver Kommunikation". ARD & Co. könnten gebührenfinanzierte Telemedien zudem erstmals "außerhalb des dafür jeweils eingerichtete eigenen Portals" beziehungsweise ihrer Mediathek verbreiten, soweit diese "aus journalistisch-redaktionellen Gründen geboten ist", um die Zielgruppe zu erreichen.

Geeignete Inhalte sollen zudem etwa "durch Verlinkung" miteinander vernetzt werden dürfen, heißt es in dem Papier. Prüfverfahren für neue Online-Angebote wie den Drei-Stufen-Test wollen die Referenten vereinfacht wissen. Bleiben soll es bei einem Verbot von Werbung und Sponsoring im Netz sowie einer flächendeckenden lokalen Berichterstattung".

7-Tage-Frist für Mediatheken

Die vielfach kritisierte 7-Tage-Frist für Mediatheken, nach der eine Vielzahl der Inhalte nicht mehr abrufbar sein dürfen, sprechen die Rundfunkpolitiker nicht an. Sie dürfte aber mit im Mittelpunkt der Eingaben stehen. So will der Medien- und Urheberrechtsexperte Leonhard Dobusch, der seit einem Jahr den Bereich "Internet" im ZDF-Fernsehrat vertreten darf, in seiner Stellungnahme fordern, "jegliche Pflicht zur Depublizierung von Eigen- und Auftragsproduktionen" zu streichen. Vielmehr müsse gerade für zeitgeschichtliche Inhalte ein Langzeitarchiv samt offenem Zugang aufgebaut werden. Ferner seien mehr Beiträge und "telemedienbezogene Datenbestände" unter freien Lizenzen verfügbar zu machen.

Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen im Internet ist generell auch unter Wissenschaftlern umkämpft. Während Gutachter auf der einen Seite meinen, dass sich ARD und ZDF fürs "Cloud-TV" wappnen und zu echten Online-Plattformen reifen müssen, plädieren andere dafür, den Rundfunkbeitrag angesichts der Meinungsvielfalt im Netz zu streichen und die Sender zu privatisieren. (vbr)



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Verbraucherzentrale warnt vor Routenplaner-Abzocke

Verbraucherzentrale warnt vor Routenplaner-Abzocke

26.06.2017 18:42 Uhr Tim Gerber

Unseriöse Praktiken von Inkassounternehmen und teure Abmahnungen: Das Bundesjustizministerium will zwielichtigen Geschäftemachern das Leben schwerer machen.

(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

Die Opfer sollen sich von Forderungen mit angeblichen Gerichtsurteilen nicht einschüchtern lassen und auf keinen Fall zahlen, rät die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor einem Online-Routenplaner der Digital Development GmbH. Pünktlich zur Reisezeit locke der Anbieter Verbraucher mit einem Online-Routenplaner in die Kostenfalle. Wer sich auf maps-routenplaner.pro eine Route berechnen lassen möchte, müsse zunächst seine E-Mail-Adresse eingeben – und schließe so angeblich eine 24-monatige Mitgliedschaft für 500 Euro ab. Anschließend sollen erfundene Gerichtsurteile die Gültigkeit des Vertrags belegen und Nutzer unter Druck setzen. Betroffene sollten auf keinen Fall zu zahlen, rät die Verbraucherschutzorganisation. Die Urteile seien erfunden, Zahlungsaufforderungen sollten Verbraucher ignorieren.

Angeblicher Vertragsabschluss

Unseriöse Anbieter versuchten immer wieder, Nutzern per Gewinnspiel oder Gutschein kostenpflichtige Verträge unterzuschieben. Die Digital Development GmbH aus Berlin geht nach Auffasung der Verbraucherschützer jedoch besonders dreist vor. In den von dem Unternehmen versandten Schreiben heiße es wörtlich:

"Nach dem Urteilsspruch des Amtsgerichts Mainz vom 08.03.2017 (AZ: 44 C 276/17), in dem die Zahlungspflicht an die Digital Development GmbH, Betreiber und Inkassodienst für die Seite http://ift.tt/2u98lEU, bestätigt wurde, folgt nun auch das Oberlandesgericht Frankfurt derselben Auffassung und verurteilt die säumigen Kunden des Portals in einem deutlichen Urteilsspruch (AZ: 7 C 328/17) vom 18.04.2017 zur Zahlung des offenen Betrages sowie zur Übernahme der Anwalts- und Gerichtskosten."

Nachfragen der Verbraucherzentrale bei beiden Gerichten hätten bestätigt, dass es die genannten Aktenzeichen nicht gebe und auch keine Verfahren anhängig gewesen seien. Die Verbraucher sollten sich daher nicht einschüchtern lassen und auf gar keinen Fall zahlen. "Auch wenn bei dieser Version des uns schon bekannten Routenplaners der Bestellbutton richtig beschriftet ist, einer Zahlungsaufforderung sollten Verbraucher gelassen entgegensehen", sagt Körber. "Es ist und bleibt Abzocke und eine Abofalle".

Selbst ein Urteil bilden

Mit zitierten Urteilen sollte man ohnehin vorsichtig sein. Oft werden sie aus dem Zusammenhang wiedergegeben und in Kenntnis des gesamten Urteils ergibt sich dann das genaue Gegenteil dessen, was angeblich entschieden wurde. Lockeren Umgang mit Urteilen findet man nicht nur in Schreiben windiger Abzocker, sondern durchaus auch in dem ein oder anderen Behördenbescheid oder Anwaltsschreiben. Man sollte sie deshalb stets vollständig nachlesen.

Meist führt bereits die Eingabe des Gerichtsortes und Aktenzeichens zur vollständigen Entscheidung. Ansonsten bieten alle Gerichte einen Entscheidungsversand über ihre Webseite an. Die Gebühr beträgt in der Regel nicht mehr als 1,50 Euro pro Urteil für den elektronischen Versand. Ob ein Urteil überhaupt existiert, oder wie im geschilderten Fall einfach dreist erfunden wurde, lässt sich auf diese Weise meist sehr schnell klären. (tig)



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Ethereum-Mining: Schürfer-Grafikkarten Radeon RX 470 und 560 in Großbritannien vorbestellbar

Ethereum-Mining: Schürfer-Grafikkarten Radeon RX 470 und 560 in Großbritannien vorbestellbar

26.06.2017 18:34 Uhr Martin Fischer

Sapphire Radeon RX 470 Mining Edition

(Bild: Overclockers.co.uk)

Ein britischer Online-Shop führt erste Mining-Grafikkarten auf. Es handelt sich um die Sapphire Radeon RX 470 und Radeon RX 560 Mining Edition.

Offenbar plant der Hersteller Sapphire spezielle Mining-Varianten von bestimmten AMD-Grafikkarten aufzulegen. Im britischen Web-Shop Overclockers.co.uk sind entsprechend gekenzeichnete Versionen der Grafikkarten Radeon RX 470 und Radeon RX 560 zu hohen Preisen als vorbestellbar aufgeführt. Die "Mining Edition" der Radeon RX 470 gibt es mit 4 und 8 GByte Speicher für 250 beziehungsweise 300 Pfund. Im Unterschied zu herkömmlichen Grafikkarten fehlt den 470ern jeglicher Display-Ausgang – sie sind folglich wirklich nur als reine OpenCL-Rechenkarten zu gebrauchen, etwa fürs Schürfen von Kryptowährungen.

Megahashes pro Sekunde statt fps

Overclockers.co.uk
Sapphire Radeon RX 560 Pulse Mining Edition Vergrößern
Bild: Overclockers.co.uk
Die veröffentlichten Spezifikationen weisen für die schnellste RX 470 8 GByte eine Schürfleistung von 25 bis 28 Megahashes pro Sekunde (MH/s) bei einer Leistungsaufnahme von 128 Watt aus. Eine 10 Pfund günstigere Karte mit gleichen Spezifikationen ist mit maximal 27 MH/s ausgezeichnet. Die Radeon RX 560 Pulse Mining Edition erreicht 12 bis 15 MH/s und kostet 170 britische Pfund. Im Unterschied zu den 470ern kann sie Bildsignale bis zu einer Auflösung von 2560 ×1600 Bildpunkten über einen Dual-Link-DVI-Ausgang am Slotblech ausgeben.

Die Karten werden mit einer Garantie von einem Jahr beworben und sind bis dato lediglich in Großbritannien vorbestellbar. Sapphire hat sich auf eine Anfrage von heise online noch nicht zu den Mining-Karten geäußert.

Ethereum-Mining-Leistung ausgewählter Grafikkarten mit ethminer
(gemessen mit Parameter "-G --benchmark")
Grafikkarte Megahashes/s (MH/s)
AMD
Radeon RX 480 23,4
Radeon RX 570 21,3
Radeon RX 580 23,5
Radeon R9 290 24,7
Radeon R9 390X 28,5
Nvidia
GeForce GTX 1060 6GB 19,1
GeForce GTX 1070 8GB 27,7
Nvidia Titan X Pascal 31,4

Radeons sind Mangelware

Derzeit sind herkömmliche Radeon-Grafikkarten der Serien Radeon RX 470/480 und RX 570/580 sehr gefragt, da sie sich besonders gut zum Schürfen der Kryptowährung Ethereum eignen. Allerdings sind solche Karten bei deutschen Händlern so gut wie nicht mehr zu bekommen. Das gilt auch für Radeons älterer Generationen, etwa die Radeon R9 290/290X und Radeon R9 390/390X. Mittlerweile erzielen solche Grafikkarten auf eBay enorme Verkaufspreise.

Um die Mining-Geschwindigkeit zu erhöhen, lassen die meisten Schürfer mehrere Grafikkarten pro System zusammen rechnen. Auch Nvidia-Grafikkarten eignen sich prinzipiell zwar fürs Mining, allerdings sind AMD-Karten günstiger und erreichen dafür eine wesentlich höhere Leistung.

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(mfi)


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Grafikkarte: Sapphire bringt Radeon RX 470 für Mining

Die Radeon RX 470 Mining ist für das Schürfen von Kryptowährungen wie Ethereum gedacht. Die Grafikkarte hat keine Display-Ausgänge und sie ist nicht für Endkunden gedacht. Erwähnenswert sind die vier UEFIs und die Garantie. (Grafikhardware, PC-Hardware)

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