Samstag, 29. Juli 2017

Banker sehen mögliche "Seitwärtsbewegung" am Arbeitsmarkt

(Bild: Bundesagentur für Arbeit)

Der deutsche Arbeitsmarkt ist rasant ins Jahr 2017 gestartet – die Arbeitslosenquote ist so gering wie seit vielen Jahren nicht mehr. Volkswirte sprechen allerdings von einer Verlangsamung im zweiten Quartal, obwohl die Konjunktur weiterhin gut läuft.

Der deutsche Arbeitsmarkt wird nach Einschätzung von Bankern in der zweiten Jahreshälfte merklich an Tempo verlieren. Allerdings ist die Ausgangslage komfortabel – die Arbeitslosigkeit sank zuletzt rapide. Die Konjunktur, so heißt es, ist weiterhin erfreulich.

In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur haben Volkswirte deutscher Großbanken die Erwartung geäußert, dass in den nächsten Monaten und auch im Jahr 2018 nicht mehr mit einem so starken Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen sei wie zuletzt. Die meisten rechnen damit, dass die Zahlen auf demselben Niveau bleiben. Das hänge auch mit der erwarteten steigenden Zahl arbeitsloser Flüchtlinge zusammen.

Stefan Schneider
Stefan Schneider ist Chief German Economist und Head of German Macroeconomics Research bei Deutsche Bank Research in Frankfurt. Ihm zufolge sehen Unternehmer die gute Konjunktur schon wieder mit gemischten Gefühlen – wegen anstehender harter Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften. Vergrößern
Bild: Deutsche Bank
"Wir haben Anzeichen, dass sich in den kommenden Monaten die Fluchtmigration stärker in den offiziellen Arbeitslosenzahlen niederschlagen wird", sagte der Commerzbank-Ökonom Eckart Tuchtfeld. Bisher sei die Arbeitslosigkeit der Deutschen so stark gesunken, dass der leichte Anstieg der Flüchtlings-Arbeitslosigkeit unter dem Strich nicht zu einem Anstieg der Gesamtarbeitslosigkeit führte. Mit einer wachsenden Zahl erwerbsloser Asylsuchender könne sich das ändern.

DZ-Bank-Ökonom Michael Holstein sieht beim Jobaufschwung im ersten Halbjahr zudem gewisse Tendenzen einer "Überzeichnung": "Ein so schneller Abbau der Arbeitslosigkeit lässt sich nicht auf Dauer durchhalten", so Holstein. Der Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe, Jörg Zeuner, geht dagegen weiterhin von einer "Aufwärtsentwicklung" auf dem Arbeitsmarkt aus.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 300.000 gesunken. Dabei wurden selbst die guten Vorjahreswerte im Verlauf um einen Wert von durchschnittlich 150.000 unterschritten. Wegen des starken ersten Halbjahrs wird 2017 nach Einschätzung der Experten trotz der erwarteten "Seitwärtsbewegung" im zweiten Halbjahr als Boomjahr in die deutsche Arbeitsmarktgeschichte eingehen. Mit voraussichtlich 2,54 bis 2,6 Millionen Erwerbslosen werde die Zahl im laufenden Jahr um voraussichtlich 100.000 bis 150.000 unter dem Vorjahresergebnis liegen, prognostizieren die Ökonomen der großen deutschen Geldhäuser.

Für den Juli erwarten sie zum Auftakt der Sommerpause einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit um 55.000 bis 60.000 Erwerbslose auf rund 2,53 Millionen. Das wären dennoch rund 130.000 weniger als vor einem Jahr. Mit dem Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern verschieben viele Unternehmen ihre Einstellungen auf den Frühherbst.

In konjunktureller Hinsicht sehen die befragten Volkswirte die deutsche Wirtschaft dagegen weiter in Hochform. Wie euphorisch viele Unternehmen die Lage einschätzten, habe erst vor kurzem der Ifo-Geschäftsklimaindex gezeigt. Was vor allem Allianz-Volkswirt Rolf Schneider optimistisch stimmt: "Der Aufschwung wird inzwischen auch von der Industrie mitgetragen." Diese profitiere zunehmend von der verbesserten weltwirtschaftlichen Lage – vor allem bei den europäischen Nachbarländern, aber auch in Asien.

Nach Beobachtung des Deutschland-Chefvolkswirts bei der Deutschen Bank, Stefan Schneider, sorgt die schön rund laufende Wirtschaft in den Chefetagen einiger Unternehmen schon wieder für Sorgenfalten auf Managerstirnen – mit Blick auf die im nächsten Jahr anstehenden Metall-und-Bau-Tarifrunden. Auch im öffentlichen Dienst laufen Tarifverträge aus. Da dürften die Gewerkschaften wohl versuchen, entsprechend hohe Lohnabschlüsse für die Beschäftigen herauszuholen, vermutet Schneider. Angesichts des knappen Angebots an Arbeitskräften stünden die Chancen dafür gar nicht so schlecht. (dpa) / (psz)



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Elektroauto: Tesla übergibt die ersten Model 3

Das Model 3 ist da. Tesla-Chef Elon Musk hat am Freitagabend in Kalifornien den ersten 30 Käufern ihr Elektroauto übergeben. (Tesla Model 3, Elektroauto)

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LibreOffice 5.4 freigegeben

Die Document Foundation hat die Freigabe von LibreOffice 5.4 bekanntgegeben. Die neue Version der freien Office-Suite speichert Dokumente kompakter und bringt zahlreiche weitere Verbesserungen.

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Arduino vs. Arduino: Marke und Produktion wieder unter Kontrolle der Gründer

Die Arduino-Gründergruppe um Massimo Banzi übernimmt die Führung der Arduino AG. Damit sollte ein langjähriger Open-Source-Krimi endlich ein Ende finden. (Arduino, Politik/Recht)

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Justizminister Biesenbach (NRW): Vorsicht bei In-App-Käufen

Der nordrhein-westfälische Landesjustizminister warnt Verbraucher vor Kostenfallen bei Smartphone- und Tablet-Anwendungen. Zudem mahnt er gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Risiken bei In-App-Käufen an.

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Wochenrückblick Replay: Browser-Krieg, Wohnungs-Karten, Solarkraftwerk

Ein junger Hacker wird für einen Bug-Report festgenommen, China baut das größte Solarkraftwerk der Welt, das endgültige Flash-Ende steht fest: Die wichtigsten Meldungen dieser Woche.

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c't uplink 18.1: Amazon Echo Show, neue iMacs, GPS-Ersatz Galileo

In c't uplink klären wir diese Woche, ob ein Amazon Echo mit Display wirklich Sinn macht, wie viel schneller die neuen iMacs sind, und warum der GPS-Konkurrent Galileo nicht in die Gänge kommt.

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IT-News der Woche: Ein warmer Drohnenregen zur Sommerpause

Im letzten Wochenrückblick vor der Sommerpause lassen wir Autos allein einparken, alte Rechner hochleben und Drohnenteile vom Himmel regnen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick. (Golem-Wochenrückblick, Malware)

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Justizminister Biesenbach (NRW): Vorsicht bei In-App-Käufen

(Bild: landtag.nrw.de / Bernd Schälte)

Der nordrhein-westfälische Landesjustizminister warnt Verbraucher vor Kostenfallen bei Smartphone- und Tablet-Anwendungen. Zudem mahnt er gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Risiken bei In-App-Käufen an.

NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur darauf hingewiesen, dass kostenpflichtige Optionen innerhalb von Apps oft in regelrechte Abzocke ausarten. Nutzer, die nicht genau aufpassen, geben dabei oft viel Geld für sogenannte Premium-Features etwa bei Spielen aus.

Viele Games im Mobilbereich arbeiten nach dem sogenannten Freemium-Prinzip (klassischerweise auch "Free-to-Play" genannt), bei dem der Download kostenlos ist, aber im Spielverlauf immer wieder Geldausgaben nahegelegt werden. Das Abkürzen einzelner Spielhandlungen, das zeitweilige Aufladen von Fähigkeiten und andere zu kaufende Mechanismen, die an echte Geldflüsse gekoppelt sind, lassen Nutzer schnell den Überblick über den tatsächlichen Kostenumfang verlieren.

Biesenbach sieht den europäischen Gesetzgeber in der Pflicht : "Wenn Brüssel weiterhin nichts tut, werden wir das auf nationaler Ebene gesetzlich regeln. Geregelt werden muss es."

Allein in Deutschland sind nach Branchenangaben im vergangenen Jahr 392 Millionen Euro mit In-App-Käufen umgesetzt worden. Dabei sind Biesenbach zufolge Kinder und Jugendliche besonders häufig unter den Käufern zu finden. Bereits Sechsjährige hätten es schon geschafft, ihren Eltern Kosten von mehreren Tausend Euro für virtuelle Güter in Mobilspielen zu bescheren. Über eine Million minderjährige Kunden bildeten die zweitgrößte Käufergruppe von Apps in Deutschland.

Zwar wolle die EU-Kommission Kinder wirksamer schützen, aber seit Jahren sei nur wenig passiert. Verbrauchern rät der Minister: "Warten Sie bitte nicht, bis Brüssel Sie schützt. Schützen Sie sich selbst und blockieren Sie in den Einstellungen Ihrer Geräte die In-App-Käufe."

Je stiller ein Kind am digitalen Spielgerät werde, desto teurer könne es werden, meint Biesenbach. (dpa) / (psz)



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Italiener, Russe und US-Amerikaner neu auf der Raumstation ISS

Gemeinsam mit einem russischen und einem US-amerikanischen Kollegen ist der ESA-Astronaut Paolo Nespoli am Freitag zur ISS gestartet. Dort wird der 60-Jährige nicht zum ersten Mal arbeiten.

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Wochenrückblick Replay: Browser-Krieg, Wohnungs-Karten, Solarkraftwerk

Wochenrückblick Replay: Browser-Krieg, Wohnungs-Karten, Solarkraftwerk

29.07.2017 09:00 Uhr Jo Bager

Ein junger Hacker wird für einen Bug-Report festgenommen, China baut das größte Solarkraftwerk der Welt, das endgültige Flash-Ende steht fest: Die wichtigsten Meldungen dieser Woche.

Statista
Marktanteile Webbrowser Juni 2017 Vergrößern
Bild: Statista
Chrome hat Firefox verdrängt und den Browser-Krieg gewonnen. So sieht es Andreas Gal, der ehemalige Technikchef von Mozilla. Gal macht dafür Google und Chrome verantwortlich: Der Internet-Riese nutze seine Monopolstellung im Netz "aggressiv aus", um mit seinen eigenen Produkten Chrome zu bewerben – die meistgelesene Meldung dieser Woche

Das neue E-Ticketing-System für den Budapester Nahverkehr war offenbar mit allzu heißer Nadel gestrickt. Ein 18-Jähriger Hacker entdeckte einen der Fehler und meldete ihn dem Budapester Verkehrsunternehmen. Statt eines Dankeschöns bekam er daraufhin Besuch von der Polizei.

Der US-Hersteller iRobot sitzt auf einem Datenschatz. Seine Roomba-Staubsaugerroboter fertigen digitale Abbilder der Wohnungen der Kunden an – vor allem, um diese besser reinigen zu können. Bald will iRobot die Daten der Staubsaugerroboter an andere Hersteller von Smart-Home-Geräten verkaufen. Daraufhin steht Forist msfrog der Mund offen, DerLinuxUser zieht es zu den Amish und nt98b4 bedankt sich für die Kaufberatung: "Ok, kein Roomba". Geistesgegenwart sieht schon die nächste Generation mit Kameras auf uns zukommen.

Das Solarkraftwerk von Huainan schwimmt auf einem gefluteten Tagebau. 165.000 Solarpaneele sind dafür verbaut.
Das Solarkraftwerk von Huainan schwimmt auf einem gefluteten Tagebau. 165.000 Solarpaneele sind dafür verbaut. Vergrößern
Bild: Sungrow
Eine Leistung von 40 Megawatt liefert das größte schwimmende Solarkraftwerk der Welt. Auf einem ausgedienten und mit Regenwasser gefluteten Tagebau schwimmen mehr als 165.000 Solarpaneele. Das Kraftwerk speist seit ein paar Woche Solarstrom in das lokale Netz der 200 Kilometer nordwestlich von Shanghai gelegenen Zwei-Millionen-Stadt Huainan ein.

Ein Copter mit nur zwei Motoren und zwei Rotorblättern? Das lässt sich doch nicht steuern! Doch, beweist der Tüftler Dirk Brunner. Allerdings steckt jede Menge aufwändige Regelungstechnik in seinem Prototyp.

VIDEO

Was sonst noch wichtig war

Bis 2020 müssen wir noch stark sein, aber spätestens dann soll Flash endgültig aus dem Netz getilgt sein – kündigt Adobe an. Auch Facebook und die Browser-Hersteller haben sich schon darauf eingestellt. Unser Autor Herbert Braun weint Flash keine Träne nach und der Forist Crass Spektakel zeichnet nach, wie Flash wohl überhaupt so populär werden konnte.

In Nagoya findet wieder die RoboCup-WM statt, der Wettbewerb, bei der Androiden in den verschiedensten Disziplinen gegeneinander antreten – nicht nur, um Fußball zu spielen.Der Artikel vom ersten Tag gibt einen Blick hinter die Kulissen der Veranstaltung.

Manchmal kann es helfen, in Debatten eine Aussage zuzuspitzen, manchmal ist aber genau das schädlich. Das gilt zum Beispiel, wenn in Deutschland über Überwachung oder Blockierbestimmungen diskutiert wird. Dann heißt es oft: "Das ist ja wie in China". Diese Behauptung ist einfach falsch und vergiftet die Diskussion, meint Martin Holland. (jo)



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c't uplink 18.1: Amazon Echo Show, neue iMacs, GPS-Ersatz Galileo


c't uplink 18.1: Amazon Echo Show, neue iMacs, GPS-Ersatz Galileo

29.07.2017 08:44 Uhr Martin Holland

In c't uplink klären wir diese Woche, ob ein Amazon Echo mit Display wirklich Sinn macht, wie viel schneller die neuen iMacs sind, und warum der GPS-Konkurrent Galileo nicht in die Gänge kommt.

Herrlich, dieser verregnete Sommer! Endlich ist es wieder schön kühl im c't-Keller und wir können im aktuellen c't uplink in aller Ruhe die neueste Technik ausprobieren. Martin Reche stellt uns zum Beispiel den Assistenten Amazon Echo Show vor. Dank integriertem Display zeigt Alexa jetzt auch YouTube-Videos, Einkaufszettel und Songtexte direkt an. Noch spricht die Assistentin kein Deutsch, sondern ausschließlich Englisch. Alexa, Go Home!

Christian Hirsch hat die aktuelle Generation der iMacs getestet. Die Grafikperformance hat einen großen Schritt gemacht, und auch sonst gibt's viel Upgrade gegenüber den Vorgängern. Allerdings sind die Einstiegsvarianten überhaupt nicht attraktiv: Man muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn man ein ordentliches Gesamtpaket mit flottem System und genügend RAM möchte.

Michael Link hat sich gewundert, warum immer mehr neue Smartphones zwar mit dem GPS-Konkurrenten Galileo kompatibel sind, aber ihre Position weder genauer, noch schneller finden. Die Recherche, um die Gründe dafür herauszufinden, war ziemlich mühsam.

Mit dabei: Christian Hirsch, Michael Link, Achim Barczok und Martin Reche

Die c't 16/17 gibt's am Kiosk, im heise Shop und digital in der c't-App für iOS und Android.

Alle früheren Episoden unseres Podcasts gibt es unter www.ct.de/uplink. (mho)



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Certificate Transparency: Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Mit Certificate Transparency werden HTTPS-Zertifikate in öffentlichen Logs gespeichert. Das bringt mehr Sicherheit im TLS-Ökosystem, es führt aber auch zu überraschenden Gefahren für Webanwendungen wie Wordpress. (SSL, Wordpress)

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Freitag, 28. Juli 2017

The Elusive Total Linux Convergence Dream

Regular readers know that I usually stick to the well-charted territory of essential terminal commands and practical overviews of Linux history, since they are immediately useful to newcomers. Thankfully for beginners, the basics don't change very quickly -- but that's not to say that Linux is a stagnant ecosystem. Far from it. Linux can be found at the very frontier of emerging computer trends.

The Elusive Total Linux Convergence Dream

Most current events in the Linux community have little direct impact on the average desktop user, but one recent development that very much does is Canonical's decision to end development of Ubuntu's flagship Unity desktop. This was disheartening news for Unity fans this spring, but over the past few months it has been the subject of intense discussion throughout Linux developer and user circles for what it portends for the community at large.

Linux Pioneers

When the Linux kernel was unveiled to the world in the early 90s, there was a rush to devise and release new projects based on it. Without any existing precedents, and with a seemingly limitless field of possibilities, most distribution developers tailored their projects for specific use cases.

That development model served both to increase the likelihood that the distribution would stand out in its niche and to reduce the workforce needed to polish and maintain it.

Red Hat, one of the first Linux titans to emerge, optimized its operating system for running smooth and stable servers. Debian focused on providing a dependable yet customizable desktop (though it could double as a server as well). A number of others blazed their own trails.

Many entrants in the first wave of Linux distributions excelled at their respective specialties, but few were ambitious enough to aspire to dominate multiple markets.

Enter Ubuntu

Mark Shuttleworth founded Canonical in 2004 to launch Ubuntu, one of Linux's first and most promising attempts to create a distribution that could bridge the traditional use-case divides -- and do it with flair.

After establishing a foothold in both desktops and servers, Ubuntu unveiled its own graphical desktop environment, Unity, in 2010.

Most desktop environments are standalone projects, and the vast majority of Linux distributions ship with a default desktop environment or provide users with the choice of many competing desktops at installation time.

Ubuntu's launch of Unity put it in an elite new class of flagship Linux projects by giving it a look and feel to match -- a feat that even today only a handful of distributions can lay claim to.

Still, Ubuntu was just getting started. After the birth and explosion of the mobile device market, Ubuntu in 2013 set its sights on a smartphone and tablet operating system that could provide the core Ubuntu experience without compromise, allowing users to run full-fledged Linux across all their devices.

The initiative, known as "Ubuntu Touch," was short-lived, but it marked a significant milestone for Linux. Before then, no one had made a serious convergence effort. Since then, Ubuntu has extended its reach to Internet of things devices and even car operating systems. Uber's self-driving test fleet runs on Ubuntu.

The Next New Way Forward

Despite a handful of unsuccessful experiments, Canonical has charted a path of steady growth for Ubuntu for more than a decade. Canonical's decision to discontinue Unity marks a disappointing development for Ubuntu and for Linux at large.

More than any other project, Ubuntu embodied the hope that a Linux-based operating system could span the same breadth of markets and products as the behemoths of the proprietary software world, Apple and Microsoft, do.

In announcing its decision to bring the Unity desktop to a conclusion, Canonical outlined its strategy to pivot to the IoT and automotive spaces, capitalizing on the demand for a stable, secure and extensible operating system for these burgeoning computer markets.

As shrewd a business move as this may prove to be, one cannot help but view it as a sign that Linux, even with the backing of one of the ecosystem's most formidable companies, still can't keep all the computing market balls in the air at once. Linux may well reach that point eventually -- there are more than enough brilliant and determined developers to make it there -- but that point has proven farther off than many had hoped.

Viewed from one angle, faith in the conventional expansion strategy for Linux projects -- in many ways blazed by Ubuntu -- has emerged a bit shaken. However, this may mean only that a new way forward has yet to be found or widely adopted.

Small and scrappy projects like Solus and Elementary have raised the bar for the elegant, modern Linux desktop experience. With desktop-quality mobile Linux still an unscaled summit, ambitious teams from all over the world are hard at work to make their mark. As with the end of any software project, as sad as many are to see Unity go, it means there is more room for a fresh approach.


Jonathan Terrasi has been an ECT News Network columnist since 2017. His main interests are computer security (particularly with the Linux desktop), encryption, and analysis of politics and current affairs. He is a full-time freelance writer and musician. His background includes providing technical commentaries and analyses in articles published by the Chicago Committee to Defend the Bill of Rights.



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Italiener, Russe und US-Amerikaner zur Raumstation ISS gestartet

Gemeinsam mit einem russischen und einem US-amerikanischen Kollegen ist der ESA-Astronaut Paolo Nespoli am Freitag zur ISS gestartet. Dort wird der 60-Jährige nicht zum ersten Mal arbeiten.

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Frankreich: Datenschutzbehörde verhängt erstmals Geldstrafe für Datenpanne

Der Autovermieter Hertz muss 40.000 Euro an die französische Staatskasse zahlen, weil Daten von über 35.000 Kunden offen über seine Webseite zugänglich waren. Die Kontrollinstanz CNIL nutzt damit erstmals neue Sanktionsmöglichkeiten.

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Italiener, Russe und US-Amerikaner zur Raumstation ISS gestartet

Gemeinsam mit einem russischen und einem US-amerikanischen Kollegen ist der ESA-Astronaut Paolo Nespoli am Freitag zur ISS gestartet. Dort wird der 60-Jährige nicht zum ersten Mal arbeiten.

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Development Release: Ubuntu MATE 17.10 Alpha 2



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Random Distribution


BinToo GNU/Linux


BinToo GNU/Linux was a full-featured binary distribution based on Gentoo Linux.

Status: Discontinued




 Latest News and Updates
2017-07-28 NEWDevelopment Release: Ubuntu MATE 17.10 Alpha 2
Dustin Krysak has announced the availability of a new alpha release for the community editions of Ubuntu. The new development snapshot, 17.10 Alpha 2, presents users with early previews for Lubuntu, Kubuntu, Ubuntu MATE, Ubuntu Budgie and Ubuntu Kylin. "This milestone features images for Lubuntu, Kubuntu, Ubuntu Mate, Ubuntu Budgie and Ubuntu Kylin. Pre-releases of the Artful Aardvark are *not* encouraged for anyone needing a stable system or anyone who is not comfortable running into occasional, even frequent breakage. They are, however, recommended for Ubuntu flavour developers and those who want to help in testing, reporting, and fixing bugs as we work towards getting this release ready. Alpha 2 includes some software updates that are ready for wider testing, however, it is quite an early set of images, so you should expect some bugs. While these Alpha 2 images have been tested and do work, except as noted in the release notes, Ubuntu developers are continuing to improve the Artful Aardvark. In particular, once newer daily images are available, system installation bugs identified in the Alpha 2 installer should be verified against the current daily image before being reported in Launchpad. Using an obsolete image to re-report bugs that have already been fixed wastes your time and the time of developers who are busy trying to make 17.10 the best Ubuntu release yet. Always ensure your system is up to date before reporting bugs." Further information can be found in the release announcement. Download: lubuntu/artful-desktop-amd64.iso (1,078MB, SHA256, signature, torrent, ), kubuntu/artful-desktop-amd64.iso (1,737MB, SHA256, signature, torrent, pkglist), ubuntu-mate/artful-desktop-amd64.iso (1,733MB, SHA256, signature, torrent, pkglist), ubuntu-budgie/artful-desktop-amd64.iso (1,698MB, SHA256, signature, torrent, pkglist), ubuntukylin/artful-desktop-amd64.iso (1,856MB, SHA256, signature, torrent, pkglist).


About Ubuntu MATE
Ubuntu MATE is a desktop Linux distribution which aims to bring the simplicity and elegance of the Ubuntu operating system through a classic, traditional desktop environment - the MATE desktop. MATE is the continuation of the GNOME 2 desktop environment which was used as Ubuntu's default desktop until 10.10 (when it was replaced by Unity). The project began its life as an Ubuntu "remix", but starting with version 15.04, it was formally accepted as an official member of the Ubuntu family of Linux distributions.


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Recent Related News and Releases
2017-04-13 Distribution Release: Ubuntu MATE 17.04
Martin Wimpress has announced the launch of Ubuntu MATE 17.04. The new release, which features nine months of support, ships with MATE 1.18 as the default desktop environment. With this release, the distribution's MATE desktop has completed the transition from using GTK+ 2 libraries to GTK+ 3. "This is our favourite release of Ubuntu MATE so far and, we believe, a real return to form. Ubuntu MATE 16.10 was a transitional release, in every sense, and 17.04 concludes the upheaval of migrating to GTK+ 3. We’ve put a great deal of effort into refining Ubuntu MATE 17.04 in the following ways: the MATE team did an amazing job releasing MATE 1.18.0 which completes the transition to GTK+ 3, fixes countless bugs and introduces some much-needed new features and modernisations; Daniel Foré from elementary contributed new icons which deliver style and panache; Ikey Doherty from Solus created Brisk menu in collaboration with Ubuntu MATE; Dave from Linux & Other Stuff contributed a new dark theme called Ambiant-MATE Dark...." Further information and a list of changes can be found in the project's release announcement. Download: ubuntu-mate-17.04-desktop-amd64.iso (1,614MB, SHA256, signature, torrent, pkglist).
2016-10-13 Distribution Release: Ubuntu MATE 16.10
Martin Wimpress has announced the launch of Ubuntu MATE 16.10. The new version of this official Ubuntu community edition offers a desktop environment and applications which have been ported to the GTK+ 3 toolkit, replacing GTK+ 2. "Ubuntu MATE 16.10 is, more or less, a re-working of Ubuntu MATE from scratch, not just to accommodate GTK+ 3 but to also make most of the packages shipped by default with Ubuntu MATE 'Recommended'. This means most default applications can now be uninstalled without issue. The work to port MATE Desktop to GTK+ 3 has been ongoing for a couple of years and Ubuntu MATE is the first major distribution to ship a full GTK+ 3 implementation of the MATE Desktop. And the absolute latest release too, MATE Desktop 1.16! Firefox and LibreOffice are also GTK+ 3 only in Yakkety. This has been no small undertaking, we've changed toolkits twice this cycle. First from GTK+ 2.24.x to GTK+ 3.18, and then again to GTK+ 3.20. The themes required two significant upgrades during this process." Additional information and a list of changes can be found in the project's release announcement. Download: ubuntu-mate-16.10-desktop-amd64.iso (1,635MB, SHA256, signature, torrent, pkglist).
2016-08-26 Development Release: Ubuntu MATE 16.10 Beta 1
The upcoming release of Ubuntu 16.10 is getting closer as the developers deliver the first beta build. Five of the official Ubuntu sub-projects participate in the testing - Lubuntu, Ubuntu GNOME, Ubuntu Kylin, Ubuntu MATE and Ubuntu Studio. Ubuntu MATE is the first with the release announcement: "We are underwhelmed to announce, quite possibly, our most uninteresting beta release ever. This beta release is all about the plumbing that transitions Ubuntu MATE to GTK+ 3.20. It really isn't very interesting from an end-users perspective. From this point forward we'll be focusing on fixing as many issues as we can on the lead up to beta 2 and the final release of Ubuntu MATE 16.10." Read also the announcement as published on an Ubuntu mailing list. Download links: lubuntu-16.10-beta1-desktop-amd64.iso (931MB, SHA256, torrent, signature, pkglist), ubuntu-gnome-16.10-beta1-desktop-amd64.iso (1,549MB, SHA256, torrent, signature, pkglist), ubuntukylin-16.10-beta1-desktop-amd64.iso (1,659MB, SHA256, torrent, signature, pkglist), ubuntu-mate-16.10-beta1-desktop-amd64.iso (1,702MB, SHA256, torrent, signature, pkglist), ubuntustudio-16.10-beta1-dvd-amd64.iso (2,853MB, SHA256, torrent, signature, pkglist).
2016-06-30 Development Release: Ubuntu MATE 16.10 Alpha 1
Martin Wimpress has announced an early development snapshot for Ubuntu MATE. The new test release, Ubuntu MATE 16.10 Alpha 1, features a lot of changes to the default list of installed packages and features a MATE desktop built using GTK+ 3 libraries (past versions used GTK+ 2). The enthusiastic release announcement reads: "We're stoked to announce Ubuntu MATE 16.10 alpha 1, the first distro to ship a fair dinkum MATE desktop implementation built entirely against GTK+ 3. What changed since Ubuntu MATE 16.04 was released? GNOME Main Menu (as used in the openSUSE layout) has been dropped, no one in the MATE team believes this applet is good enough to port to GTK+ 3; the openSUSE layout is currently missing, but will be re-instated in MATE 1.16; the Mutiny layout is currently missing but will be re-instated...." Ubuntu MATE 16.10 alpha 1 in builds for 32-bit and 64-bit x86 computers and PowerPC computers. Download: ubuntu-mate/yakkety-desktop-amd64.iso (1,733MB, SHA256, torrent, signature, pkglist). Besides Ubuntu MATE, Lubuntu and Ubuntu Kylin are the only other Ubuntu subprojects that participate in this initial alpha testing: lubuntu/yakkety-desktop-amd64.iso (939MB, SHA256, torrent, signature, pkglist), ubuntukylin/yakkety-desktop-amd64.iso (1,592MB, SHA256, torrent, signature, pkglist).
2016-04-21 Distribution Release: Ubuntu MATE 16.04
Martin Wimpress has announced the launch of Ubuntu MATE 16.04. The new version marks Ubuntu MATE's first long term support release and features an up to date MATE desktop environment as well as support for Ubuntu's Snappy command line package manager. "Ubuntu MATE 16.04 LTS has not just been in development for 6 months. Ubuntu MATE 16.04 LTS has been in development for nearly 2 years. Since the project started in June 2014 this release, this our first official LTS, is what we've been working towards. This was the goal we had firmly in our sights every step of the way. I extend my sincere thanks to everyone who has contributed to Ubuntu MATE over the last 22 months. None of this would have been possible without the countless contributions from the amazing Ubuntu MATE community. I can't thank you all enough for what you've helped create. I only hope this release makes you all proud." A list of changes and known issues can be found in the distribution's release announcement. Download: ubuntu-mate-16.04-desktop-amd64.iso (1,560MB, SHA256, signature, torrent, pkglist).
2016-01-04 Development Release: Ubuntu MATE 16.04 Alpha 1
Three Ubuntu community editions have launched new development releases in preparation for their stable 16.04 LTS launch in April. The new test images, which carry the designation 16.04 Alpha 1 "Xenial Xerus", are available for Ubuntu MATE, Ubuntu Kylin and Lubuntu. Martin Wimpress has introduced the new Ubuntu MATE release on the project's blog: "We are preparing Ubuntu MATE 'Xenial Xerus' (16.04) for distribution on April 21st, 2016 With this alpha 1 pre-release, you can see what we are trying out in preparation for our next (stable) version. Here is what has changed in Ubuntu MATE 16.04 alpha 1 since Ubuntu MATE 15.10 : updated to Ubuntu MATE Welcome 16.04.0; complete overhaul of the user interface; context menu removed; detects if the Ubuntu repositories are available; fixes re-install of Minecraft...." Additional information can be found in the Xenial Xerus alpha 1 announcement. Download: lubuntu/xenial-desktop-amd64.iso (850MB, SHA256, torrent, pkglist), ubuntumate/xenial-desktop-amd64.iso (1,187MB, SHA256, torrent, pkglist), ubuntukylin/xenial-desktop-amd64.iso (1,422MB, SHA256, torrent, pkglist).
2015-10-22 Distribution Release: Ubuntu MATE 15.10
Martin Wimpress has announced the launch of Ubuntu MATE 15.10. The new release of this community edition of the Ubuntu distribution is mostly a big fix and polish release which updates existing software and corrects some issues with past versions. "What changed since the Ubuntu MATE 15.10 Beta 2 release? Here's what changed in Ubuntu MATE 15.10 since Beta 2: Fixed update-manager and do-release-upgrade to upgrade from Ubuntu MATE 15.04 to Ubuntu MATE 15.10. Fixed the openSUSE panel layout, GNOME Main Menu no longer crashes. Fixed ubi-timezone error in Ubiquity. Fixed Caja undelete, which was causing Caja to crash or fail to undelete. Updated MATE Tweak to 3.5.2a..." This version of Ubuntu MATE also includes an edition of the distribution for the Raspberry Pi 2 mini computer. Further information on Ubuntu MATE 15.10 can be found in the project's release announcement and in the release notes. Download: ubuntu-mate-15.10-desktop-amd64.iso (1,105MB, SHA256, torrent, pkglist).
2015-04-24 Distribution Release: Ubuntu MATE 15.04
Martin Wimpress has announced the availability of Ubuntu MATE 15.04, the project's first release as an official member of the Ubuntu family of distributions: "Ubuntu MATE 15.04 is now available for download. This release builds on Ubuntu MATE beta 2 and mostly fixes bugs. Here is a run down of some of the new features in Ubuntu MATE 15.04 compared to Ubuntu MATE 14.10: Ubuntu MATE 15.04 is an official Ubuntu flavour; established a hardware partnership with Entroware; added PowerPC and Raspberry Pi 2 as supported hardware architectures; added a new default theme called Yuyo; added user interface switching to MATE Tweak; added fully integrated Compiz support; added Tilda pull-down terminal; added Folder Color; added LightDM GTK+ Greeter Settings; added categories to the system menus; added new community contributed desktop backgrounds; updated to Linux kernel 3.19; updated to MATE Desktop 1.8.2; updated to Firefox 37; updated to LibreOffice 4.4...." Read the release announcement for more details and known issues. Download: ubuntu-mate-15.04-desktop-amd64.iso (1,096MB, SHA256, torrent, pkglist). An Ubuntu MATE 15.04 image for the Raspberry Pi (armhf) is also available: ubuntu-mate-15.04-desktop-armhf-raspberry-pi-2.img.bz2 (903MB).






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Frankreich: Datenschutzbehörde verhängt erstmals Geldstrafe für Datenpanne

Frankreich: Datenschutzbehörde verhängt erstmals Geldstrafe für Datenpanne

28.07.2017 18:01 Uhr Stefan Krempl

Der Autovermieter Hertz muss 40.000 Euro an die französische Staatskasse zahlen, weil Daten von über 35.000 Kunden offen über seine Webseite zugänglich waren. Die Kontrollinstanz CNIL nutzt damit erstmals neue Sanktionsmöglichkeiten.

Seit November kann die Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés (CNIL) im Einklang mit dem Gesetz für eine digitale Republik Datenschutzverstöße mit Geldbußen ahnden, während sie vorher nur Warnungen aussprechen durfte. Die französische Datenschutzbehörde hat jetzt erstmals von dieser neuen Option Gebrauch gemacht und den Autovermieter Hertz dazu verdonnert, 40.000 Euro Strafe zu zahlen.

Dessen Vergehen bestand darin, dass im Oktober persönliche Daten wie Name, Kontaktdetails und Führerscheinnummern von 35.357 Nutzern der Webseite http://ift.tt/2vew9w3 frei zugänglich waren, wie die Aufsichtsinstitution am Donnerstag mitteilte. Inhaber einer Rabattkarte der Firma können über das Portal Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Mitarbeiter der CNIL hatten durch einen Hinweis von dem Leck erfahren. Sie setzten Hertz umgehend von dem Fund in Kenntnis. Die Zuständigen dort alarmierten die Vertragsfirma, die für die Entwicklung der Seite zuständig war. Diese habe umgehend die nötigen Schritte eingeleitet, um das Datenleck zu stopfen.

Problem schnell behoben

Bei genaueren Untersuchungen fanden die Prüfer nach eigenen Angaben heraus, dass die Panne die Folge eines Fehlers während eines Serverwechsels war. Dabei sei eine Codezeile gelöscht worden, sodass die ausgefüllten Formulare der Teilnehmer an dem Rabattprogramm wieder angezeigt werden konnten. Bei dem eingeleiteten Sanktionsverfahren und der nun gegen die französische Tochterfirma des US-Konzerns verhängten Strafe hat die CNIL nach ihrer Lesart berücksichtigt, dass der Autoverleiher rasch reagiert, gut mit dem Amt zusammengearbeitet sowie ein umfassendes Datenschutzaudit eingeleitet habe.

Von Mai 2018 an können Aufsichtsbehörden aller EU-Mitgliedsstaaten gemäß der Datenschutz-Grundverordnung Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise bei Konzernen bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes des Vorjahres verhängen. (mho)



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Keylogger: Arbeitgeber dürfen Mitarbeiter nicht generell ausspähen

Eine Firma hat ihre Mitarbeiter pauschal mit Keyloggern und Screenshot-Programmen überwacht. Doch auf dieser Basis ist laut Bundesarbeitsgericht keine Kündigung möglich. (Keylogger, Datenschutz)

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Sony: Online spielen auf der Playstation wird teurer

Sony will Ende August die Preise für Playstation Plus erhöhen. Daduch wird der Online-Multiplayer teurer als Microsofts Xbox Live Gold. Um Geld zu sparen, können Abonnenten noch schnell Spielzeit zum aktuellen Preis einkaufen. (Playstation 4, Microsoft)

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Windows 10: "Current Branch for Business" wird abgeschafft

Microsoft strafft das Servicing-Modell für Windows 10: Der Current Branch for Business ist Geschichte. Für Admins dürfte das den Test- und Planungsaufwand etwas vergrößern.

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Behördenzugriff auf Handy-Daten von Asylbewerbern ist jetzt legal

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge darf von Samstag an Mobiltelefone und andere portable Datenträger auslesen, wenn Asylsuchende ihre Identität nicht anderweitig nachweisen können.

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Internetsurfen in Flugzeugen wird selbstverständlicher

Auch im Flugzeug wollen immer mehr Menschen online sein. Technisch ist es aber gar nicht so einfach, das Netz auf Flughöhe zu holen. Doch neue Möglichkeiten stehen bald bereit.

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Pro Datenschutz: Bundesregierung stellt sich hinter das anonyme Bargeld

Münzen und Scheine sollen auch im digitalen Zeitalter als Zahlungsmittel erhalten bleiben, betont die Bundesregierung. Sie will sich jeder Initiative, das Bargeld abzuschaffen, strikt widersetzen.

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RoboCup-Weltmeisterschaft: Der schwer durchschaubare Wettbewerb der Rettungsroboter

Die Roboter in der Rescue Robot League werden mit immer neuen Aufgaben konfrontiert. In diesem Jahr ist etwa das Szenario "Curb" erst kurz vor dem Turnier zum Aufgabenkatalog hinzugekommen.

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Social-VR-Anwendung: AltspaceVR wird eingestellt

Die Social-VR-App AltspaceVR schließt die Pforten: Finanziell habe sich das Projekt nicht mehr gelohnt, schreiben die Entwickler. Nutzer haben bis zum 4. August Zeit, Fotos abzuspeichern und sich Kontaktdaten von Freunden zu sichern.

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Neue eBay-Bildersuche: Produkte mit Fotos finden

Mit einer Bildersuche können eBay-Nutzer künftig mit Fotos nach Produkten stöbern. Die Bildanalyse nutzt künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um passende eBay-Angebote schnell zu finden. Die neue Funktion soll im Herbst verfügbar sein.

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Nach Hackerangriff auf Telekom: Bewährungsstrafe für 29-Jährigen

Der Brite, der im November Router der Deutschen Telekom angegriffen hat, wurde nun verurteilt. Eine weitere Anklage wartet auf ihn.

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Windows 10: "Current Branch for Business" wird abgeschafft

Windows 10: "Current Branch for Business" wird abgeschafft

28.07.2017 16:39 Uhr Jan Schüßler

Microsoft strafft das Servicing-Modell für Windows 10: Der Current Branch for Business ist Geschichte. Für Admins dürfte das den Test- und Planungsaufwand etwas vergrößern.

Microsoft will das Release-Modell für Windows 10 vereinfachen und schafft dafür den Current Branch for Business ab. Wie Microsoft-Manager Michael Niehaus in einem TechNet-Beitrag schreibt, fällt die Unterscheidung zwischen dem Current Branch (CB) und dem Current Branch for Business (CBB) künftig weg; an deren Stelle tritt der "Semi-Annual Channel". Der Long Term Servicing Branch (LTSB) wird umbenannt in Long Term Servicing Channel. Passend dazu – und damit im Zeitplan – bekommen Systeme, die auf den CBB eingestellt sind, von nun an das Creators Update angeboten.

Das halbjährliche Servicing-Modell für Windows und Office hatte Microsoft bereits im April angekündigt: Künftig sollen Feature-Upgrades für Windows 10 und Office 365 stets im März und September verteilt werden. Das soll IT-Admins in Firmen eine bessere Planbarkeit verschaffen.

Damit entfällt die Möglichkeit, durch Umschalten auf einen verzögerten Release-Kanal die Upgrades pauschal um vier Monate nach hinten zu verschieben. Änderungen an der Funktion "Windows Update for Business" sind indes offenbar nicht geplant – das Konzept erlaubt es Admins, Sicherheits-Updates bis zu 30 Tage und Feature-Upgrades bis zu 365 Tage nach Veröffentlichung einzuspielen. Den Admins legt Microsoft nahe, neue Ausgaben von Windows 10 nach dem Release zunächst in einer Pilotphase auf einen kleinen Teil der PCs zu bringen um die Kompatibilität mit vorhandener Hard- und Software zu prüfen (Microsoft empfiehlt zehn Prozent des Gerätebestands), und es etwas später auf alle Systeme zu verteilen.

Die Änderung bedeutet übrigens nicht, dass wirklich alle PCs auf einen Schlag versorgt werden. Microsoft will nicht an der Strategie rühren, zunächst mehrheitlich Systeme mit unkomplizierter Hardware und gängiger Software zu beliefern und parallel die Upgrade-Telemetriedaten ungewöhnlicher Konfigurationen auszuwerten, um Probleme mit einem Feature-Upgrade zeitnah zu erkennen und die Fehlerquellen zu beseitigen.

Jede neue Ausgabe von Windows 10 soll ab Veröffentlichung 18 Monate Sicherheits-Support bekommen. In der Praxis entstehen allerdings bereits Ausnahmen von diesem Modell. Wie ZDnet berichtet hat, hat Microsoft jüngst den Sicherheits-Support für das "Anniversary Update" (Version 1607) bis Anfang 2023 erweitert, sofern es auf einem PC oder Tablet mit einem Intel-Atom-Prozessor der Clover-Trail-Baureihe läuft.

Solche Geräte wurden meist mit Windows 8 oder 8.1 verkauft und von vielen Anwendern zwischenzeitlich gratis auf Windows 10 umgestellt. Weil Intel für diese Baureihe keine Treiber mehr für das Creators Update (Version 1703) und künftige Versionen herausbringen will, verweigert Windows auf solchen Geräten das Creators Update. Um die Anwender nicht Anfang 2018 vom Sicherheits-Support abzuschneiden, bekommen die Geräte wichtige Updates bis Anfang 2023 -- also so lange, wie man sie auch bekommen würde, wenn man gar nicht erst auf Windows 10 umgestiegen wäre. (jss)



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Behördenzugriff auf Handy-Daten von Asylbewerbern ist jetzt legal

Behördenzugriff auf Handy-Daten von Asylbewerbern ist jetzt legal

28.07.2017 16:19 Uhr Stefan Krempl

(Bild: dpa, Armin Weigel/Symbolbild)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge darf von Samstag an Mobiltelefone und andere portable Datenträger auslesen, wenn Asylsuchende ihre Identität nicht anderweitig nachweisen können.

Im Bundesgesetzblatt ist am Freitag das "Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" verkündet worden, das der Bundestag im Mai beschlossen und der Bundesrat im Juni befürwortet hatte. Es tritt damit am Samstag in Kraft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte den Entwurf am 20. Juli unterzeichnet.

Ohne Richtergenehmigung

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) darf ab diesem Zeitpunkt Mobiltelefone und andere tragbare Datenträger wie Laptops, Tablets oder USB-Sticks von Asylbewerbern ohne Richtergenehmigung auslesen, um deren Identität und Staatsangehörigkeit festzustellen. Die Regel greift, wenn ein Migrant keine Ausweispapiere vorlegen oder Name und Herkunft nicht anderweitig nachweisen kann.

Das Gesetz sieht zudem vor, dass ausreisepflichtige Ausländer vor ihrer Abschiebung besser überwacht sowie leichter in Abschiebehaft genommen werden können, wenn von ihnen "eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben Dritter" oder die innere Sicherheit ausgeht. Betroffene müssen dann gegebenenfalls eine elektronische Fußfessel tragen, wenn sie nicht sofort abgeschoben werden können. Auch wird in vielen Fällen ein umfassenderer Datenaustausch zwischen den zuständigen Behörden einschließlich des Bundeskriminalamts (BKA) gestattet.

"Unverhältnismäßiger Eingriff"

Kritiker wie der Deutsche Anwaltsverein (DAV) bemängeln, dass die Erlaubnis zur Inspektion von Datenträgern ohne richterliche Anordnung mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und dem Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme nicht vereinbar und somit unverhältnismäßig sei. Sie befürchten, dass der Kernbereich der privaten Lebensgestaltung nicht ausreichend geschützt ist und das Instrument in der Praxis zum behördlichen Standard mutieren könnte. Auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff (CDU) hat das Auslesen als potenziell verfassungswidrig eingestuft. (anw)



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Quartalszahlen: Intel meldet Rekordumsatz für zweites Quartal 2017

Fast alle Geschäftsbereiche bei Intel florieren gerade, insbesondere beim Flash-Speicher und dem Internet der Dinge konnte der Hersteller zulegen. Der größte Umsatz wird allerdings mit CPUs gemacht - die neuen Skylakes lassen grüßen. (Intel, Prozessor)

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5 Fragen an Frank Brunner zur Vakanz ICT System Engineer Application Operation PHI

Lieber Frank, du hast die Stelle “ICT System Engineer Application Operation PHI” ausgeschrieben. Was macht diesen Job aus deiner Sicht spannend und herausfordernd?

Die Vielfältigkeit der Arbeit, die grosse Breite der Systemlandschaft, die Begleitung und die Leitung von Projekten von der Konzeptionsphase bis hin zum Betrieb von Applikationen!

Warum glaubst du, ist der Job in dieser Art und Weise gerade bei Swisscom so interessant?

Die Grösse und die Integrationstiefe der Lösungen, die so nur in grossen Technologiekonzernen wie Swisscom zu finden sind.

Beschreib mir doch bitte in 5 Worten, wie dein Team so “tickt”:

Pragmatisch, effizient, kollegial, kritisch aber mit Humor

Was sollte jetzt die ideale Person mitbringen, damit das Team noch runder wird?

Du solltest ein erfahrener Engineer sein und sowohl im operativen Geschäft als auch im Projektgeschäft Erfahrung mitbringen. Du verfügst über eine schnelle Auffassungsgabe, bist sehr wissbegierig und das Einarbeiten in neue Themen bereitet dir Freude!

Und jetzt noch die ultimative Frage, die jeden interessiert, wenn er/sie dich als Vorgesetzten haben sollte: Was bist du für ein “Typ Chef”?

Das Team steht für mich an erster Stelle, nur in einem integren und auf Vertrauen basierenden Umfeld können Höchstleistungen erbracht werden. Mein Kredo lautet “reduce to the max”. Ich gebe meinen Mitarbeitenden so viel Freiraum wie möglich und kümmere mich um die Rahmenbedingungen und notwendigen Mittel, damit sie ihrer Arbeit bestmöglich nachkommen können. Nachhaltige Entscheidungen stehen für mich im Vordergrund, wobei die Mitarbeitenden einen grossen Teil dazu beitragen.



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Internetsurfen in Flugzeugen wird selbstverständlicher

Auch im Flugzeug wollen immer mehr Menschen online sein. Technisch ist es aber gar nicht so einfach, das Netz auf Flughöhe zu holen. Doch neue Möglichkeiten stehen bald bereit.

Der permanente und leistungsfähige Zugang ins Internet wird auch auf Flugreisen immer selbstverständlicher. In wenigen Jahren werde schnelles Internet im Flugzeug zum Standard gehören, sagte der Vorstandsvorsitzende des britischen Satellitenbetreibers Inmarsat, Rupert Pearce, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sein Unternehmen stellt Technik zur Verfügung, mit denen die Signale in die Flugzeuge übertragen werden könne.

Satelliten und Bodenstationen

Die neueste Entwicklung ist das European Aviation Network (ENA), das Inmarsat gemeinsam mit der Deutschen Telekom bis Ende dieses Jahres aufgebaut haben will. Es handelt sich um ein Hybridsystem, in dem die Daten über einen Satelliten und 300 neue zu errichtende Bodenstationen in Europa übertragen werden. Das Netz soll mit hoher Bandbreite den gesamten Luftraum über der EU, Norwegen und der Schweiz abdecken. Erstkunde ist der Luftverkehrskonzern IAG, zu dem unter anderem British Airways und Iberia gehören. Einen genauen Starttermin haben die Unternehmen noch nicht genannt. Ein räumlich beschränkter Testbetrieb läuft.

Die Lufthansa ist an dem neuen System interessiert, hat bislang aber noch keinen Vertrag geschlossen. Stattdessen rüstet der deutsche Luftverkehrskonzern seine A320-Mittelstreckenflotte bis zum kommenden Jahr komplett auf das 2016 gestartete Satelliten-System GX um, das ebenfalls von Inmarsat stammt. Aktuell seien 32 von 171 Mittelstreckenjets damit ausgerüstet, erklärte eine Sprecherin. Die Langstreckenflotte mit 107 Flugzeugen verfügt bereits seit Juni 2015 komplett über Panasonic-Internetanschlüsse via Satellit.

Letzter Urlaubsflug ohne Internet

"Zur Mitte des nächsten Jahrzehnts werden 25.000 Passagierflugzeuge mit ständiger Internetverbindung unterwegs sein", sagte Inmarsat-Chef Pearce der Zeitung weiter. "Fluggesellschaften werden nicht ohne Netzzugang fliegen, weil sonst Passagiere zu anderen Gesellschaften abwandern." Er fügte hinzu: "Dieses Jahr ist der letzte Sommer, in dem Reisende ohne Internet an Bord in den Urlaub fliegen." Erste Angebote hat es bereits im Jahr 2003 gegeben.

Vor allem auf den Langstrecken, aber zunehmend auch auf den kurzen und mittleren Distanzen, bieten viele Airlines ihren Kunden Internet-Zugänge an, wollen dafür aber häufig extra kassieren. Mit komplett kostenfreiem WLAN wirbt hingegen Norwegian, während Emirates oder Qatar zumindest kleine Datenkontingente gebührenfrei zur Verfügung stellen.

Air Berlin sowie die Lufthansa mit ihren Töchtern verlangen nach Datenmengen gestaffelte Preise. Dieses Modell werde ihr Unternehmen aktuell beibehalten, beobachte aber natürlich die Marktentwicklung, erklärte eine Lufthansa-Sprecherin. (dpa) / (mho)



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Pro Datenschutz: Bundesregierung stellt sich hinter das anonyme Bargeld

Pro Datenschutz: Bundesregierung stellt sich hinter das anonyme Bargeld

28.07.2017 15:43 Uhr Stefan Krempl

Münzen und Scheine sollen auch im digitalen Zeitalter als Zahlungsmittel erhalten bleiben, betont die Bundesregierung. Sie will sich jeder Initiative, das Bargeld abzuschaffen, strikt widersetzen.

Die Bundesregierung hat ihre Liebe zum Bargeld wieder entdeckt. Voriges Jahr hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) noch zusammen mit Regierungsvertretern anderer EU-Mitgliedsstaaten eine Debatte über Vorgaben ausgelöst, um die sich im Umlauf befindliche Geldmenge möglicherweise zu beschränken. Nun stimmt die Bundesregierung etwas andere Töne an und gibt die Parole aus: "Jeglicher Idee, das Bargeld abzuschaffen, werden wir entschieden entgegentreten."

Kleinste Münzen sollen bleiben

"Die erhebliche Bedeutung des Bargelds für die Bürger insbesondere als anonymes und damit ihre Privatsphäre schützendes Zahlungsmittel ist der Bundesregierung bewusst", heißt es weiter in einer jetzt veröffentlichten Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion. Die persönlichen Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Bürger auch im Bereich des Zahlungsverkehrs seien ein hohes Gut, "das es zu schützen gilt".

Die EU-Kommission habe im Januar eine "vorläufige Folgenabschätzung" herausgegeben und daraufhin eine öffentliche Konsultation zu der Frage durchgeführt, ob eine Bargeldobergrenze sinnvoll ist, heißt es in der Antwort. Nun schätze die Kommission "die Kosten und Vorteile einer etwaigen europaweit einheitlichen Regelung" ein. Für die Bundesregierung ist damit der europäische Prüfauftrag aber nicht abgeschlossen. Sie versichert, nur eine "eine sinnvolle und verhältnismäßige Lösung in Europa mittragen zu wollen". Die Regierung setze sich auch nicht dafür ein, die beiden kleinsten Münzen zu einem und zu zwei Cent abzuschaffen.

Ergänzung zu "klassischen Kanälen"

Im zunehmenden Angebot von "Cash-back-Funktionen" im Einzelhandel und an Tankstellen, mit denen beim Einkauf über die EC-Karte Bargeld ausgezahlt wird, sieht die Bundesregierung zwar keinen gleichwertigen Ersatz für Bankautomaten, aber eine Ergänzung zu "klassischen Kanälen". Konsequenzen daraus, dass viele Händler dabei einen Minimal-Einkaufsbetrag voraussetzen und oft maximal 200 Euro in bar auszahlen, ließen sich bislang nicht erkennen.

Zuvor hatte der wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums in einem im April publizierten Gutachten ein Plädoyer für Bargeld gehalten. Die damit verbundene Anonymität "dient dem verfassungsrechtlich gebotenen Schutz der informationellen Selbstbestimmung der Bürger", erklärten die Forscher. Obergrenzen dürften ihnen zufolge "vor allem normale Bürger und normale Aktivitäten betreffen, da Schattenwirtschaft und Kriminalität sich der Überwachung leichter entziehen beziehungsweise alternative Zahlungsmethoden aufbauen können". Der damit verbundene Grundrechtseingriff erscheine so als unverhältnismäßig. (anw)



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RoboCup-Weltmeisterschaft: Der schwer durchschaubare Wettbewerb der Rettungsroboter

RoboCup-Weltmeisterschaft: Der schwer durchschaubare Wettbewerb der Rettungsroboter

28.07.2017 15:17 Uhr Hans-Arthur Marsiske

(Bild: heise online / Hans-Arthur Marsiske)

Die Roboter in der Rescue Robot League werden mit immer neuen Aufgaben konfrontiert. In diesem Jahr ist etwa das Szenario "Curb" erst kurz vor dem Turnier zum Aufgabenkatalog hinzugekommen.

Die Rescue Robot League zählt beim RoboCup zu den Wettbewerben, die für Zuschauer am schwersten nachzuvollziehen sind. Die generelle Idee ist klar: Roboter sollen in einer nachgestellten Katastrophenumgebung die Rettungsarbeiten unterstützen. Aber wie die Leistung im einzelnen gemessen wird, ist dann doch einigermaßen schwer zu verstehen. Bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Nagoya hat uns jetzt Johannes Pellenz, einer der Organisatoren der Liga, während einer Führung durch die Arena den Wettbewerb genauer erklärt.

"Die Regeln sind eine Katastrophe"

Die RoboCup Rescue Robot League entwickelt sich in enger Abstimmung mit dem US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST). Ein Ziel ist es, die Leistung von Robotern mithilfe von Standardtestmethoden messbar zu machen. Deswegen bietet die Rescue Arena auch keine naturalistische Nachbildung einer Katastrophe, sondern unterteilt sich in mehrere Bereiche, in denen unterschiedliche Fähigkeiten von Robotern auf reproduzierbare Weise getestet und quantifiziert werden können.

Im Turnier in Nagoya sind das 21 Einzeltests, bei denen es etwa um Mobilität, die Erstellung von Umgebungskarten oder Manipulation geht. Daneben bietet eine RoboCup-WM auch immer die Gelegenheit, Ideen für neue Tests zu sammeln und auszuprobieren. So kommen ständig neue Aufgaben hinzu, manchmal auch recht kurzfristig. Das Regelwerk dieser Liga sei "eine einzige Katastrophe", sagt Pellenz – was ja irgendwie passt, schließlich gibt es bei einem realen Unglück auch keine festen Regeln.

In diesem Jahr sei etwa das Szenario "Curb" erst kurz vor dem Turnier zum Aufgabenkatalog hinzugekommen. Hierbei müssen die Roboter einen etwa zehn Zentimeter hohen Balken überwinden, auch wenn sie ihn nur schräg ansteuern können. In der Realität entspricht das hohen Bordsteinen. Andere Aufgaben sind schon länger etabliert, etwa die Erstellung genauer Umgebungskarten auf unebenem Untergrund: Hier besteht die Herausforderung darin, die ständigen Schwankungen des Roboters auszugleichen, um die Sensordaten vergleichbar zu machen.

Lesen Sie dazu auch die Artikelserie "Meisterschaft der Maschinen" bei c't:

Nicht nur Treppen, auch Holzbalken

Natürlich beeinflussen auch Erfahrungen mit realen Katastrophen die Gestaltung des Wettbewerbs. So hat das Unglück im Atomkraftwerk von Fukushima gezeigt, dass es nicht ausreicht, wenn ein Roboter Treppen bewältigen kann – was für sich schon schwierig genug ist. Aber häufig sind Treppen nach einer Katastrophe durch Hindernisse blockiert, die entweder überwunden oder weggeräumt werden müssen. Entsprechend findet sich in der Rescue Arena jetzt auch eine Treppe, deren Stufen durch Holzbalken versperrt sind – genau definiert in Größe und Winkel, sodass die Anforderungen exakt reproduziert werden können.

Es finden immer mehrere Einzeltests gleichzeitig in der Arena statt. Dabei sind die Leistungen der Teams von außen nur bedingt zu beurteilen. Schließlich geht es nicht nur darum, wie gut sich der Roboter bewegt, sondern vor allem um die Daten, die er an den Operator übermittelt oder selbst aufbereitet. Das alles wird mit einem komplizierten Punktesystem erfasst und bewertet, das sich selbst in ständiger Entwicklung befindet. Die Sieger in dieser Liga mögen für die Zuschauer daher nicht so klar zu erkennen sein wie bei den Fußballligen. Der potenzielle Nutzen des Wettbewerbs ist dafür umso deutlicher. (anw)



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Social-VR-Anwendung: AltspaceVR wird eingestellt

Die Social-VR-App AltspaceVR schließt die Pforten: Finanziell habe sich das Projekt nicht mehr gelohnt, schreiben die Entwickler. Nutzer haben bis zum 4. August Zeit, Fotos abzuspeichern und sich Kontaktdaten von Freunden zu sichern.

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Deutsche Telekom: Router-Hacker bekommt Bewährungsstrafe

Als Reaktion auf den Router-Hack forderte die Telekom eine Cyber-Nato - vom Landgericht Köln wurde der Verantwortliche allerdings nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Trotzdem darf er nicht auf freien Fuß, weil ein Auslieferungsantrag besteht. (Telekom, Netzwerk)

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Neue eBay-Bildersuche: Produkte mit Fotos finden

Neue eBay-Bildersuche: Produkte mit Fotos finden

28.07.2017 14:55 Uhr Daniel Berger

(Bild: eBay)

Mit einer Bildersuche können eBay-Nutzer künftig mit Fotos nach Produkten stöbern. Die Bildanalyse nutzt künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um passende eBay-Angebote schnell zu finden. Die neue Funktion soll im Herbst verfügbar sein.

Ab Herbst können eBay-Nutzer auch mit Bildern nach Produkten suchen: In der eBay-App lassen sich dann Fotos hochladen, die eine Bilderkennung analysiert. Der Nutzer erhält eine Reihe an eBay-Angeboten, die dem hochgeladenen Foto visuell ähneln. Die Funktion "Find It On eBay" nimmt auch fremde Fotos von Websites, Blogs und sozialen Netzwerken entgegen. Die Bildersuche soll in der Android- und iOS-App verfügbar sein; "Find It On eBay" bleibt zunächst Android vorbehalten.

eBay
Ein Foto statt vieler Worte: Mit der Bildersuche von eBay finden Nutzer genau diese eine Sonnenbrille. Vergrößern
Bild: eBay

Die Entwickler haben die Bildererkennung mit dem riesigen Fundus an Kundenfotos trainiert. Dadurch habe eBay einen technischen Vorteil, erklärt Mohan Patt, Vizepräsident bei eBay. Dank maschinellem Lernen sei eBay in der Lage, schnell und sicher die gesuchten Produkte anhand eines Fotos zu finden.

Bei der Bildverarbeitung kommt ein künstliches neuronales Netz (Convolutional Neural Network) zum Einsatz. Der Output wird mit den aktuellen Angeboten bei eBay abgeglichen – das sind rund 1,1 Milliarden Artikel. Fürs Ranking der einzelnen Artikel verwendet eBay die Open-Source-Plattform Kubernetes. Die Bildersuche haben die Entwickler während der "eBay Hack Week" umgesetzt.

Bilder statt Worte

Auch andere Plattformen lassen die Nutzer mit Bildern suchen. Pinterest etwa stellte eine Art "Shazam für Nahrungsmittel" vor: Richtet der Nutzer seine Smartphone-Kamera aufs Abendessen, erkennt die Pinterest-App die einzelnen Lebensmittel auf dem Teller und liefert passende Schlagworte. Amazon hat in seine App eine Bilderkennung eingebaut, die Produkte im Laden identifiziert. Google entwickelt mit Google Lens eine mächtige Bildanalyse, die etwa Pflanzen erkennt oder sich automatisch mit dem WLAN verbindet, wenn man das Typschild eines Routers fotografiert.

Lesen Sie mehr zu Convolutional Neural Networks in c't:

(dbe)


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