Freitag, 30. Juni 2017

Europäisches Patentamt: Deutscher löst Dänen an Verwaltungsratsspitze ab

Europäisches Patentamt: Deutscher löst Dänen an Verwaltungsratsspitze ab

30.06.2017 15:17 Uhr Stefan Krempl

Das Europäische Patentamt (EPA) in München.

(Bild: dpa, Frank Leonhardt)

Christoph Ernst aus dem Bundesjustizministerium wird in unruhigen Zeiten neuer Vorsitzender des Verwaltungsrats für das Europäische Patentamt. Dessen Belegschaft streikt derweil erneut aus Protest gegen Behördenchef Battistelli.

In Blogs gerüchtete es schon eine Weile, inzwischen gilt die Personalie als gesichert: Mit Christoph Ernst rückt ein Deutscher an die Spitze des Verwaltungsrats der Europäischen Patentorganisation (EPO). Die Entscheidung des Gremiums, das im Namen von 38 Mitgliedstaaten das Europäische Patentamt (EPA) kontrolliert, fiel im Rahmen seiner aktuellen Sitzung in Den Haag. Dies bestätigten heise online auch Mitarbeiter der Münchner Behörde.

Ernst löst den Dänen Jesper Kongstad, der als Unterstützer des heftig umstrittenen Effizienzkurses des EPA-Präsidenten Benoît Battistelli bekannt war. Der Verwaltungsrat nahm sich den eigenwilligen, als "Sonnenkönig" titulierten Franzosen daher kaum einmal zur Brust, obwohl schon Ende 2015 die Auseinandersetzung mit einem Teil der Belegschaft eskalierte. Damals ließ Battistelli die Spitze der Internationalen Gewerkschaft der Institution (SUEPO) suspendieren. Auch ein Richter der EPA-Beschwerdekammer musste gehen und wird nach einem aktuellen Beschluss des Verwaltungsrats nicht mehr eingesetzt.

Kein Freund Battistellis

Der künftige Vorsitzende des Verwaltungsrats ist in seiner Haupttätigkeit Leiter der Unterabteilung für Handels- und Wirtschaftsrecht des Bundesjustizministeriums und damit dort für Patentfragen zuständig. Er trat immer wieder für das geplante EU-Einheitspatent ein, das auch nach der politischen Einigung umkämpft ist. Die Ratifizierung der dazugehörigen Abkommen durch die Bundesregierung liegt derzeit auf Eis, nachdem das Bundesverfassungsgericht in einem bislang wenig transparenten Fall die Notbremse gezogen hat.

Als ausgesprochener Freund Battistellis gilt Ernst nicht, aber auch nicht als sein größter Kritiker. Laute Worte gegen den EPA-Präsidenten waren bislang weder von ihm noch von der Bundesregierung insgesamt zu vernehmen, obwohl der Haussegen in der Münchner Patentbehörde seit Jahren mehr als schief hängt. In seiner neuen Funktion wird der 63-Jährige nicht darum herum kommen, das zerrüttete Verhältnis zwischen der SUEPO und der EPA-Spitze zu kitten zu versuchen. Zudem muss sich der Jurist mit auf die Suche nach einem Nachfolger für Battistelli machen, der vertragsgerecht Ende Juni 2018 abgelöst werden soll.

Wieder Streik

Patentprüfer und andere Mitarbeiter der Behörde wollten derweil parallel zum Treffen des Verwaltungsrats erneut an allen vier Standorten in den Ausstand treten, nachdem der zentrale Belegschaftsausschuss für diesen Freitag und kommenden Montag zu einem Streik aufgerufen hatte. Mit den Protestaktionen wollen die Angestellten und Beamten mehr Respekt für sich und ihre Grundrechte sowie vor der Rechtsstaatlichkeit einfordern. Sie beklagen in einem offenen Brief an den Präsidenten, dass die Reformen und neue Praktiken "katastrophale Folgen" hätten für die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Servicequalität und den Ruf der Behörde. Moniert wird auch, dass Battistelli nach wie vor zu keinem ernsthaften sozialen Dialog bereit sei und selbst den Streikbeschluss massiv behindert habe. (anw)



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eGK: Gematik legt Standard-Verzeichnis "Vesta" auf

eGK: Gematik legt Standard-Verzeichnis "Vesta" auf

30.06.2017 18:59 Uhr Detlef Borchers

Die Projektgesellschaft Gematik hat das im eHealth-Gesetz vorgesehene zentrale Verzeichnis für technische Standards im Gesundheitswesen gestartet. Anbieter von entsprechenden Systemen können ab sofort die verwendeten Standards eintragen lassen.

Mit einem zentralen Verzeichnis für Standards und Verfahren will die Gematik einen Überblick über die technische Landschaft im Gesundheitswesen schaffen. Das neue Interoperabilitätsverzeichnis namens Vesta soll dabei helfen, einen Wildwuchs bei der telematischen Vernetzung des Gesundheitswesens zu vermeiden.

Vorschrift im eHealth-Gesetz

Die Einrichtung von Vesta geht auf das Ende 2015 verabschiedete eHealth-Gesetz zurück. Dieses verpflichtet die Gematik, bis zum 1. Juli 2017 ein Online-Verzeichnis einzurichten, in dem alle Standards eingetragen werden können, die bei der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen eine Rolle spielen. Alle Anbieter von elektronischen Anwendungen, die aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden, müssen die von ihnen unterstützten Standards aufführen.

Bis zum Jahresende können Standards noch kostenlos eingetragen werden, danach sind Entgelte für die Bearbeitung der Anträge durch Experten fällig. In einer Verfahrensordnung ist geregelt, wie Anträge auf Aufnahme in das Verzeichnis und damit verbunden die Anerkennung als IT-Standard für das Gesundheitswesen gestellt werden.

So kann man sich jetzt über das XML-Schema informieren, nach dem unter anderem die Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert werden. Das hilft beispielsweise den Herstellern von Praxis-Verwaltungssystemen, in denen Ärzte den Notfalldatensatz anlegen, ehe er auf die eGK kopiert wird. Ähnliche Standards gibt es für die Versichertenstammdaten, die in der Arztpraxis oder dem Krankenhaus ausgelesen und/oder aktualisiert werden müssen.

Neuer Verband

Parallel zur Entwicklung von Vesta durch die Gematik hat sich der Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen gegründet. Hier wollen die IT-Hersteller darauf achten, dass bei der Gematik und den von der Gematik einberufenen Experten internationale Standards berücksichtigt werden. (vbr)



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JavaScript: Bundler webpack 3 soll Geschwindigkeitsgewinne liefern

JavaScript: Bundler webpack 3 soll Geschwindigkeitsgewinne liefern

30.06.2017 18:56 Uhr Julia Schmidt

webpack 3.0 kann unter anderem mit wichtigen Neuerungen wie Scope Hoisting aufwarten. Außerdem ist die dynamische Import-Syntax nun so flexibel, wie die von require.ensure, was häufig gewünscht wurde.

Seit Kurzem steht die dritte Hauptversion des quelloffenen JavaScript-Modul-Bundler webpack zum Download bereit. Nachdem die Macher nach der Freigabe des ersten vollwertigen Release der 2.x-Reihe kürzere Release-Zyklen und die Orientierung an den Wünschen der Community versprachen, sind nun die nachgefragten Features Scope Hoisting und die sogenannten Magic Comments nach knapp einem halben Jahr Nebenversionen in webpack 3 gelandet. Für das Upgrade auf die neue Version sollte laut Ankündigung der entsprechende Befehl genügen.

Magic Comments sollen es ermöglichen, beispielsweise den Namen eines Chunks als Inline-Kommentar an eine import()-Angabe weiterzugeben. Die damit verbundene dynamische Import-Syntax war bereits in webpack 2 enthalten. Möglichkeiten, um mit Chunks wie beim Vorgänger require.ensure zu verfahren, waren allerdings erst später eingeflossen und stehen im aktuellen Release überarbeitet und stabil zur Verfügung.

Als Scope Hoisting wird das Verketten der Scopes alles Module in einer Closure bezeichnet. Ziel hiervon ist es, die zum Ausführen benötigte Zeit zu reduzieren, da nicht länger auf Funktions-Wrapper zurückzugreifen ist. Die Funktion ist als Plug-in implementiert und nutzt die ECMAScript-Modulsyntax, weshalb es je nach Modul zu einem Fallback auf die alte Bundling-Technik kommen kann. Erklärungen für diese Fälle lassen sich mit dem CLI-Flag --display-optimization-bailout anzeigen. (jul)



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ARD/ZDF: Privatsender wollen Anteil an TV-Gebühren

Auch ProSieben Sat1 wollen an die Milliarden Euro aus dem Rundfunkbeitrag. Die öffentliche Finanzierung dürfe sich nicht länger an der Institution fest machen, sondern am Inhalt. (Rundfunkbeitrag, Kabelnetz)

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David Hill: Wegbereiter des Retro-Thinkpads hört auf

Der Vice President of Design tritt zurück: David Hill, einer der Köpfe hinter den Thinkpads, bleibt Lenovo dennoch erhalten. Er hat die ikonischen Business-Notebooks maßgeblich geprägt und vor zwei Jahren die Frage nach einem Retro-Thinkpad gestellt. Das mittlerweile angekündigte Sondermodell erscheint noch 2017. (Thinkpad, IBM)

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Windows 10 Insider Preview mit neuen Sicherheitsmechanismen

Windows 10 Insider Preview mit neuen Sicherheitsmechanismen

30.06.2017 17:46 Uhr Jan Mahn

Microsoft hat eine neue Windows-Version über das Insider Progamm veröffentlicht. Der Fokus liegt auf neuen Sicherheits-Funktionen: Schutz vor Exploits und Absicherung von Ordnern gegen Veränderungen.

Die aktuelle Insider Preview mit der Build-Nummer 16232 setzt ihren Schwerpunkt auf Sicherheitsfunktionen. Nachdem in den letzten Vorschau-Versionen hauptsächlich Details an der Oberfläche und in vorinstallierten Anwendungen geändert wurden, zeigt Microsoft für Teilnehmer am "Fast Ring" jetzt zwei neue Strategien gegen Angriffe.

Die "Exploit Protection", zu konfigurieren über das "Windows Defender Security Center", soll als Nachfolger für das abgekündigte "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" in Stellung gebracht werden und die Ausnutzung von Sicherheitslücken erschweren. Über die genauen Funktionen gibt es noch keine Informationen – die Entwickler kündigen an, die Dokumentation später zu veröffentlichen.

Zugriffschutz für Ordner

"Controlled folder access" heißt Microsofts neue Strategie gegen Ransomware und andere Angriffe, die es auf die Manipulation von Daten abgesehen haben: Der Anwender kann Ordner definieren, in denen Änderungen überwacht werden sollen und nur ausgewählte Apps berechtigen, Dateien zu verändern. Einem Verschlüsselungstrojaner soll es so erschwert werden, die Benutzerdaten zu verschlüsseln, um Lösegeld zu erpressen.

Im ersten Kurztest funktionierte die Funktion wie beschrieben. Nachdem der Ordnerschutz für den Desktop aktiviert wurde, blockierte das System ein Batch-Script, das eine Datei löschen sollte. Erst wenn die cmd.exe als Ausnahme hinzugefügt wurde, ließ sich das Script erfolgreich ausführen.

Mehr Komfort für gehärteten Edge-Browser

Nutzer der Enterprise-Edition, die bereits den "Windows Defender Application Guard" nutzen, um Edge in einer Sandbox abgekapselt zu betreiben, können nach dem Update Favoriten dauerhaft speichern. Bisher wurden die nach jeder Sitzung entfernt.

Eine grundsätzliche Änderung betrifft vorinstallierte Apps wie die Fotos-App. Diese sollen vorerst nicht mehr über den Sore aktualisierbar sein, damit die Testumgebungen identische Bedingungen aufweisen. Nach dem Update auf den neuen Build können in diesen Apps Funktionen verschwinden.

Über Windows Insider sammelt Microsoft Feedback für neue Funktionen, die im Herbst im Fall Creators Update bereitgestellt werden sollen. (jam)



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Europäisches Patentamt schränkt Biopatente ein

Europäisches Patentamt schränkt Biopatente ein

30.06.2017 17:43 Uhr Stefan Krempl

(Bild: Arn ( CC-BY-SA 4.0))

Pflanzen und Tiere, die im Wesentlichen durch biologische Züchtungsverfahren gewonnen werden, müssen von der Patentierbarkeit ausgenommen werden. Daran will sich das Europäische Patentamt strenger halten – eigentlich.

Der politische Druck war am Ende doch zu groß: Das Europäische Patentamt (EPA) hat angekündigt, bei Biopatenten künftig strenger bewerten zu wollen. Pflanzen und Tiere, die "ausschließlich durch im Wesentlichen biologische Züchtungsverfahren gewonnen werden", sollen bei der Münchner Behörde künftig von der Patentierbarkeit ausgeschlossen sein. Eine entsprechende neue Vorgabe hat der Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation (EPO), der das EPA überwacht, am Donnerstag beschlossen.

Den Vorschlag dazu hatte das Amt selbst gemacht, um einem Plädoyer der EU-Kommission vom November 2016 nachzukommen. Die Brüsseler Regierungseinrichtung wandte sich damit gegen einen gewerblichen Rechtsschutz etwa von Tomaten oder Brokkoli aus konventioneller Züchtung. Ein solcher sei nicht mit der Richtlinie zum Rechtsschutz biotechnologischer Erfindungen vereinbar.

Gemüsesorten mit politischem Handlungsbedarf

Zuvor hatte die Bundesregierung betont, dass sich aus Grundsatzentscheidungen der Großen Beschwerdekammer des EPA vom März 2015 in Verfahren zu derlei Gemüsesorten "politischer Handlungsbedarf" ergebe. Das Richtergremium hatte damals geurteilt, dass konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere unter Umständen entgegen dem gesetzlichen Wortlaut des Europäischen Patentübereinkommens (EPÜ) "an sich" als "technische Erfindungen" behandelt und so prinzipiell geschützt werden könnten.

Das EPA beschloss nach den Ansagen aus Brüssel und Berlin in einem ersten Schritt Ende Dezember, zunächst alle Prozesse auszusetzen, in denen es um den gewerblichen Rechtsschutz für Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung geht. Nun soll mit der "fast einstimmig" von den Vertragsstaaten im Verwaltungsrat befürworteten Initiative nach Angaben der Behörde die "Einheitlichkeit des harmonisierten europäischen Patentrechts" weiter gestärkt werden. Der neue Ansatz präzisiere die Praxis des EPA an wichtigen Punkten und verschaffe so "den Nutzern des europäischen Patentsystems größere Klarheit und Rechtssicherheit".

"Neue Schlupflöcher geschaffen"

Das Bündnis "Keine Patente auf Saatgut" warnt aber, dass das Amt mit dem eingeschränkten Kurs zugleich "neue Schlupflöcher geschaffen" habe. "So sollen auch zufällige Veränderungen des Erbguts patentierbar sein", heißt es bei der Allianz. Das EPA könne schon von Juli an wieder gewerbliche Schutzrechte auf herkömmliche Pflanzen und Tiere erteilen. Schon im Mai habe die Behörde Patentanmelder darüber informiert, dass mehreren Ansprüchen auf Pflanzen mit zufälligen Mutationen demnächst stattgegeben werden solle. Die politischen und rechtlichen Auseinandersetzungen würden damit also weitergehen.

Gemäß der Entscheidung "sollen in Zukunft Patente nur dann verweigert werden, wenn Pflanzen oder Tiere unmittelbar aus einer Kreuzung und Selektion entstehen", erläutert das Bündnis seine Kritik. "Sobald aber genetische Veranlagungen von Pflanzen oder Tieren beansprucht werden, laufen die Verbote ins Leere." Auch "eine klare Abgrenzung zur Gentechnik gibt es nicht". Landwirte und die Verbraucher gerieten so in immer größere Abhängigkeit von Konzernen wie Bayer und Monsanto. Ähnliche Hintertüren nutzt die Behörde seit Langem bei Software: Obwohl Computerprogramme "als solche" nicht geschützt werden dürfen, erteilt das EPA immer wieder Patente auf "computerimplementierte Erfindungen" und bleibt trotz Kritik bei diesem Kurs. (axk)



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Container: Kubernetes 1.7 bringt einige Security-Erweiterungen

Container: Kubernetes 1.7 bringt einige Security-Erweiterungen

30.06.2017 16:53 Uhr Rainald Menge-Sonnentag

Die Network Policy API hat nun die Betaphase verlassen, und es gibt ein neues Verschlüsselungsmodul. Außerdem haben die Macher die Funktionen für Stateful Workloads deutlich überarbeitet.

Das Kubernetes-Team hat Version 1.7 des Open-Source-Werkzeugs zum Verwalten von Container-Clustern veröffentlicht und bleibt damit im Dreimonatsrhytmus der Releases. Zu den Highlights gehören erweiterte Security-Features und Stateful Workloads. Wie bei den vorherigen Releases haben erneut viele Funktionen derzeit noch Alpha- oder Beta-Status.

Die Network Policy API, mit der Administratoren die Regeln festlegen, wie Pods untereinander und mit anderen Netzwerkressourcen kommunizieren dürfen, gilt nun als stabil. Der Node Authorizer bestimmt, welche Ressourcen einzelne kubelets, also die Node Agents, verwenden dürfen, also beispielsweise Lesezugriff auf Services, Nodes, Pods und Endpunkte, Schreibzugriffe auf Nodes und Pods oder der Aufruf von Authorisierungs-Funktionen der API.

Neu ist die Möglichkeit zum Verschlüsseln von gespeicherten Daten (Data at Rest). Dazu bietet der kube-apiserver die Option --experimental-encryption-provider-config, der die Art der Verschlüsselung definiert. Wie das "experimental" im Namen anmuten lässt, handelt es sich dabei um eine Alpha-Funktion. Die Beschreibung weist explizit darauf hin, dass Entwickler eventuell ihre Daten entschlüsseln müssen, bevor sie auf eine kommende Kubernetes-Version umsteigen.

Stateful Workloads

Die in Kubernetes 1.5 eingeführten StatefulSets befinden sich immer noch im Beta-Stadium. Sie ermöglichen die Verwaltung von nicht völlig zustandslosen containerisierten Anwendungen, die beispielsweise auf einen übergreifenden persistenten Storage zugreifen oder eindeutige Netzwerkkennungen benötigen. Neu ist die Möglichkeit, StatefulSets, die nicht auf eine bestimmte Reihenfolge beim Deployment angewiesen sind, in einem Parallel-Modus zu verteilen und damit die Performance zu verbessern, da die einzelnen Pods nicht mehr aufeinander warten müssen.

Als Beta gekennzeichnet sind automatisierte Updates für StatefulSets, die Nutzer entweder als OnDelete oder RollingUpdate definieren können. Letzteres führt ein Update aller Pods eines StatefulSet in der umgekehrten Reihenfolge des Ordinal-Index durch. Ersteres behandelt Updates wie bisher und gilt weiterhin als Standardvorgehensweise. In der frühen Alpha-Phase befindet sich der Zugriff auf lokalen Storage über PersistentVolumeClaim- beziehungsweise PersistentVolume-API-Aufrufe sowie die StorageClasses der StorageSets. Dazu hat das Team den neuen Volume-Typ local eingeführt.

Weitere Neuigkeiten, unter anderem zum Container Runtimer Interface (CRI) und der API Aggregation lassen sich der offiziellen Ankündigung entnehmen. Kubernetes ist unter der Apache-2-Lizenz auf GitHub verfügbar. Die Software ist in Go geschrieben und hat ihre Wurzeln bei Google, das es zum 1.0 Release als Startprojekt in die Cloud Native Computing Foundation überführte. Zu deren Mitgliedern neben dem Internetriesen unter anderem IBM, Docker, Cisco, VMWare und Intel zählen. (rme)



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HMD Global: Nokia-Smartphones erscheinen später und kosten mehr

Die Smartphones Nokia 3, 5 und 6 kommen erst im Juli 2017 auf den Markt. Der Hersteller HMD Global hat außerdem die Preise für die Android-Smartphones erhöht. (HMD Global, Smartphone)

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Container: Kubernetes 1.7 bringt einige Security-Erweiterungen

Container: Kubernetes 1.7 bringt einige Security-Erweiterungen

30.06.2017 16:53 Uhr Rainald Menge-Sonnentag

Die Network Policy API hat nun die Betaphase verlassen, und es gibt ein neues Verschlüsselungsmodul. Außerdem haben die Macher die Funktionen für Stateful Workloads deutlich überarbeitet.

Das Kubernetes-Team hat Version 1.7 des Open-Source-Werkzeugs zum Verwalten von Container-Clustern veröffentlicht und bleibt damit im Dreimonatsrhytmus der Releases. Zu den Highlights gehören erweiterte Security-Features und Stateful Workloads. Wie bei den vorherigen Releases haben erneut viele Funktionen derzeit noch Alpha- oder Beta-Status.

Die Network Policy API, mit der Administratoren die Regeln festlegen, wie Pods untereinander und mit anderen Netzwerkressourcen kommunizieren dürfen, gilt nun als stabil. Der Node Authorizer bestimmt, welche Ressourcen einzelne kubelets, also die Node Agents, verwenden dürfen, also beispielsweise Lesezugriff auf Services, Nodes, Pods und Endpunkte, Schreibzugriffe auf Nodes und Pods oder der Aufruf von Authorisierungs-Funktionen der API.

Neu ist die Möglichkeit zum Verschlüsseln von gespeicherten Daten (Data at Rest). Dazu bietet der kube-apiserver die Option --experimental-encryption-provider-config, der die Art der Verschlüsselung definiert. Wie das "experimental" im Namen anmuten lässt, handelt es sich dabei um eine Alpha-Funktion. Die Beschreibung weist explizit darauf hin, dass Entwickler eventuell ihre Daten entschlüsseln müssen, bevor sie auf eine kommende Kubernetes-Version umsteigen.

Stateful Workloads

Die in Kubernetes 1.5 eingeführten StatefulSets befinden sich immer noch im Beta-Stadium. Sie ermöglichen die Verwaltung von nicht völlig zustandslosen containerisierten Anwendungen, die beispielsweise auf einen übergreifenden persistenten Storage zugreifen oder eindeutige Netzwerkkennungen benötigen. Neu ist die Möglichkeit, StatefulSets, die nicht auf eine bestimmte Reihenfolge beim Deployment angewiesen sind, in einem Parallel-Modus zu verteilen und damit die Performance zu verbessern, da die einzelnen Pods nicht mehr aufeinander warten müssen.

Als Beta gekennzeichnet sind automatisierte Updates für StatefulSets, die Nutzer entweder als OnDelete oder RollingUpdate definieren können. Letzteres führt ein Update aller Pods eines StatefulSet in der umgekehrten Reihenfolge des Ordinal-Index durch. Ersteres behandelt Updates wie bisher und gilt weiterhin als Standardvorgehensweise. In der frühen Alpha-Phase befindet sich der Zugriff auf lokalen Storage über PersistentVolumeClaim- beziehungsweise PersistentVolume-API-Aufrufe sowie die StorageClasses der StorageSets. Dazu hat das Team den neuen Volume-Typ local eingeführt.

Weitere Neuigkeiten, unter anderem zum Container Runtimer Interface (CRI) und der API Aggregation lassen sich der offiziellen Ankündigung entnehmen. Kubernetes ist unter der Apache-2-Lizenz auf GitHub verfügbar. Die Software ist in Go geschrieben und hat ihre Wurzeln bei Google, das es zum 1.0 Release als Startprojekt in die Cloud Native Computing Foundation überführte. Zu deren Mitgliedern neben dem Internetriesen unter anderem IBM, Docker, Cisco, VMWare und Intel zählen. (rme)



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Vectoring: Telekom muss VDSL-Nutzer kündigen

Es trifft auch die Deutsche Telekom: Die Vectoring Company muss einem Kunden kündigen, weil ein anderer Betreiber Vectoring einsetzt. Es handelt sich um EWE. (Vectoring, DSL)

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Lima-Projekt: Freier Linux-Treiber für Mali-GPUs wiederbelebt

Der AMD-Angestellte Qiang Yu hat das Lima-Projekt wiederbelebt und Arbeiten an einem freien Linux-Grafiktreiber für ARMs Mali-GPUs neu aufgenommen. Der Code wird dabei aber nicht mehr verwendet. (Linux, Treiber)

from News von opensource.ch http://https://www.golem.de/news/lima-projekt-freier-linux-treiber-fuer-mali-gpus-wiederbelebt-1706-128680-rss.html
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Microsoft: Windows 10 soll Daten besser vor Ransomware schützen

Ransomware-Angriffen sollen Windows-10-Nutzer weniger hilflos ausgeliefert sein. Mit einer geplanten Funktion für Microsofts Betriebssystem wird Erpressersoftware der Zugriff auf wichtige Nutzerdaten erschwert. (Windows 10, Microsoft)

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Störerhaftung: Abmahnanspruch abgeschafft, Netzsperren eingeführt

Wenn es nach den Regierungsfraktionen geht, können Gastwirte und Freifunker künftig ohne Risiken ihr WLAN öffnen. Doch die Abschaffung der Abmahnansprüche wird mit Netzsperren erkauft. (Störerhaftung, WLAN)

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Bluemix Container Registry ist eigenständiger Cloud-Dienst

Bluemix Container Registry ist eigenständiger Cloud-Dienst

30.06.2017 16:05 Uhr Alexander Neumann

Mit IBMs Cloud-Dienst lassen sich Docker-Images sicher in eine mandantenfähige, hochverfügbare und skalierbare Registry auf Private-Cloud-Basis speichern und teilen.

IBM hat angekündigt, dass die Bluemix Container Registry nun ein separates Angebot der Platform as a Service Bluemix ist. Die Registry war von ihrem Beginn im Juni 2015 an ein Bestandteil des Bluemix Container Service. Sie ist dafür vorgesehen, Docker-Images sicher in eine mandantenfähige, hochverfügbare und skalierbare Registry auf Private-Cloud-Basis zu speichern und zu teilen, die IBM hostet und verwaltet.

Anwender bekommen über die Container Registry auch die Features des Vulnerability Advisor mit, der sämtliche Schichten jedes Images auf Sicherheitsrisiken inspiziert, bevor man einen Live-Container aus einem Image instanziiert.

Jedes Bluemix-Konto umfasst eine kostenlosen Umfang von 500 MByte, um "private" vorgehaltene Docker-Images zu speichern. Bei mehr Datenaufkommen zahlt man pro GByte eine Flatrate für das Speichern der Images die Nutzung des Vulnerability Advisor. Eingehender Traffic ist kostenlos. Ausgehender Verkehr ist bis zu 5 GByte pro Monat kostenlos. Wer mehr benötigt, muss ebenfalls auf GByte-Verbrauchsbasis zahlen.

Bestehende Benutzer der Registry haben 30 Tage, um in den neuen Serviceplan zu migrieren. Nach 30 Tagen werden die Benutzer automatisch migriert, und diejenigen, die mehr als 500 MByte Speicherplatz brauchen, können keine zusätzlichen Images an die Registry weitergeben, ohne auf einen bezahlten Service zu aktualisieren oder vorhandene Images zu entfernen. (ane)



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Erste Desktop-PCs mit AMD Ryzen 3 1200

Erste Desktop-PCs mit AMD Ryzen 3 1200

30.06.2017 16:01 Uhr Christof Windeck

Lenovo IdeaCentre 720

(Bild: Lenovo)

Die CPU-Reihe AMD Ryzen 3 verspricht vier leistungsfähige x86-Kerne für unter 150 Euro; der Ryzen 3 1200 taucht in den ersten Komplett-PC-Angeboten auf.

Auf der Computex hatte AMD bereits angekündigt, dass große PC-Hersteller wie HP, Dell und Lenovo die neuen Ryzen-Prozessoren in ihre Rechner einbauen werden. Außer den bereits einzeln lieferbaren Ryzen-7- und Ryzen-5-Typen, die vorwiegend in teureren Gaming-PCs stecken, tauchen nun auch erste Konfigurationen mit dem noch nicht offiziell vorgestellten AMD Ryzen 3 1200 auf: Etwa im Lenovo IdeaCentre 720-18ASU für 700 Euro, der ab 20. Juli lieferbar sein soll.

Der Ryzen 3 1200 wird als optionale Bestückung auch in Spezifikationen von Dell Inspiron 5675 und dem AiO-PC Inspiron 27 7000 erwähnt, ist dort aber noch nicht bestellbar. Ein Ryzen 3 1200 mit der Orderable Parts Number (OPN) YD1200BBM4KAE findet sich auch in Kompatibilitätslisten mancher AM4-Mainboards.

Gestern hatte AMD die Baureihe Ryzen Pro für Bürocomputer angekündigt, zu der auch Ryzen 3 Pro 1300 und Ryzen 3 Pro 1200 gehören – aber kein Ryzen 3 1200.

1200 oder 1200X?

Anfang des Jahres waren Spekulationen über einen Ryzen 3 1200X aufgetaucht; ob dieser erscheinen wird, ist aber unklar. Der Ryzen 3 Pro 1200 besitzt jedenfalls vier Kerne ohne SMT, die nominell mit 3,1 und im Turbo mit 3,4 GHz takten – vermutlich gilt das auch für den Ryzen 3 1200 ohne Pro. Analog dazu wäre auch ein Ryzen 3 1300 mit 3,5/3,7 GHz zu erwarten.

Laut AMD sollen sich alle Ryzen-Prozessoren dank unbeschränktem Multiplikator einfach übertakten lassen. Der Ryzen 3 1200 passt wie Ryzen-5- und Ryzen-7-Typen auf Mainboards mit der Fassung AM4 und den Chipsätzen X370, B350, A320 und B300. (ciw)



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Lima-Projekt: Freier Linux-Treiber für Mali-GPUs wiederbelebt

Der AMD-Angestellte Qiang Yu hat das Lima-Projekt wiederbelebt und Arbeiten an einem freien Linux-Grafiktreiber für ARMs Mali-GPUs neu aufgenommen. Der Code wird dabei aber nicht mehr verwendet. (Linux, Treiber)

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Age of Wonders 3: Paradox Interactive kauft Strategiespielexperten Triumph

Die Entwicklung von Age of Wonders 3 hatte noch Minecraft-Milliardär Markus "Notch" Persson finanziell unterstützt. Bei der Fortsetzung dürfte das nicht nötig sein: Das Entwicklerstudio Triumph gehört ab sofort zu Paradox Interactive. (Age of Wonders 3, Minecraft)

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Europäisches Patentamt: Deutscher löst Dänen an Verwaltungsratsspitze

Europäisches Patentamt: Deutscher löst Dänen an Verwaltungsratsspitze

30.06.2017 15:17 Uhr Stefan Krempl

Das Europäische Patentamt (EPA) in München.

(Bild: dpa, Frank Leonhardt)

Christoph Ernst aus dem Bundesjustizministerium wird in unruhigen Zeiten neuer Vorsitzender des Verwaltungsrats für das Europäische Patentamt. Dessen Belegschaft streikt derweil erneut aus Protest gegen Behördenchef Battistelli.

In Blogs gerüchtete es schon eine Weile, inzwischen gilt die Personalie als gesichert: Mit Christoph Ernst rückt ein Deutscher an die Spitze des Verwaltungsrats der Europäischen Patentorganisation (EPO). Die Entscheidung des Gremiums, das im Namen von 38 Mitgliedstaaten das Europäische Patentamt (EPA) kontrolliert, fiel im Rahmen seiner aktuellen Sitzung in Den Haag. Dies bestätigten heise online auch Mitarbeiter der Münchner Behörde.

Ernst löst den Dänen Jesper Kongstad, der als Unterstützer des heftig umstrittenen Effizienzkurses des EPA-Präsidenten Benoît Battistelli bekannt war. Der Verwaltungsrat nahm sich den eigenwilligen, als "Sonnenkönig" titulierten Franzosen daher kaum einmal zur Brust, obwohl schon Ende 2015 die Auseinandersetzung mit einem Teil der Belegschaft eskalierte. Damals ließ Battistelli die Spitze der Internationalen Gewerkschaft der Institution (SUEPO) suspendieren. Auch ein Richter der EPA-Beschwerdekammer musste gehen und wird nach einem aktuellen Beschluss des Verwaltungsrats nicht mehr eingesetzt.

Kein Freund Battistellis

Der künftige Vorsitzende des Verwaltungsrats ist in seiner Haupttätigkeit Leiter der Unterabteilung für Handels- und Wirtschaftsrecht des Bundesjustizministeriums und damit dort für Patentfragen zuständig. Er trat immer wieder für das geplante EU-Einheitspatent ein, das auch nach der politischen Einigung umkämpft ist. Die Ratifizierung der dazugehörigen Abkommen durch die Bundesregierung liegt derzeit auf Eis, nachdem das Bundesverfassungsgericht in einem bislang wenig transparenten Fall die Notbremse gezogen hat.

Als ausgesprochener Freund Battistellis gilt Ernst nicht, aber auch nicht als sein größter Kritiker. Laute Worte gegen den EPA-Präsidenten waren bislang weder von ihm noch von der Bundesregierung insgesamt zu vernehmen, obwohl der Haussegen in der Münchner Patentbehörde seit Jahren mehr als schief hängt. In seiner neuen Funktion wird der 63-Jährige nicht darum herum kommen, das zerrüttete Verhältnis zwischen der SUEPO und der EPA-Spitze zu kitten zu versuchen. Zudem muss sich der Jurist mit auf die Suche nach einem Nachfolger für Battistelli machen, der vertragsgerecht Ende Juni 2018 abgelöst werden soll.

Wieder Streik

Patentprüfer und andere Mitarbeiter der Behörde wollten derweil parallel zum Treffen des Verwaltungsrats erneut an allen vier Standorten in den Ausstand treten, nachdem der zentrale Belegschaftsausschuss für diesen Freitag und kommenden Montag zu einem Streik aufgerufen hatte. Mit den Protestaktionen wollen die Angestellten und Beamten mehr Respekt für sich und ihre Grundrechte sowie vor der Rechtsstaatlichkeit einfordern. Sie beklagen in einem offenen Brief an den Präsidenten, dass die Reformen und neue Praktiken "katastrophale Folgen" hätten für die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Servicequalität und den Ruf der Behörde. Moniert wird auch, dass Battistelli nach wie vor zu keinem ernsthaften sozialen Dialog bereit sei und selbst den Streikbeschluss massiv behindert habe. (anw)



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Test: Honor 9 – das bessere Huawei P10

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  1. Anfang
  2. Unboxing
  3. Design
  4. Varianten
  5. Hardware
  6. Display
  7. Kamera
  8. Datenblatt
  9. Software
  10. Fazit
  11. Preisvergleich
  12. Kommentare

Pro und Contra
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • starke Systemleistung
  • klasse Verarbeitung
  • keine USB 3.X Spezifikation
  • viel Bloatware installiert
  • Kamera ist nichts für Schwachlichtsituationen
Note

gut 2

ab 429 Euro
Alles zum Thema Honor 9
BestCast 122: Honor 9 und Eure Fragen sowie Antworten In diesem BestCast beschäftigen wir uns mit dem neuen Honor 9 von Huawei Device. Gestern wurde das Smartphone in Berlin vorgestellt, wir haben es nun vor Ort und wie…
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28.06.2017 19:58 BestCast 122: Honor 9 und Eure Fragen sowie Antworten
28.06.2017 17:23 Sony ZR5: Multiroom-Box mit vielen Anschlussmöglichkeiten

Das Honor 9 ist ein modernes und gut verarbeitetes Oberklassen-Smartphone des chinesischen Herstellers Huawei. Die technischen Daten und das Innenleben ähneln seinem Konzernbruder, dem Huawei P10 (Testbericht). Von außen betrachtet setzt es die Designsprache seines Vorgängers fort und glänzt mit einem Gehäuse aus Glas. In den letzten Tagen haben wir das Honor 9 ausführlich getestet. Eas uns gefallen hat und was nicht, lest und seht Ihr in diesem Testbericht von TechStage.

Die Verpackung des Honor 9 kommt uns bekannt vor. Wer schon einmal das P10 lite von Huawei (Testbericht) ausgepackt hat, wird das stylische Konzept wiedererkennen: Das Smartphone wird hochkant in Position gehalten und lässt sich nach oben heraus ziehen. In einer weiteren Schachtel befindet sich das Zubehör, konkret das Ladekabel mit dem Anschluß USB Type C, das Netzgerät und eine einfache Hülle in Klarglasoptik. Auf Kopfhörer muss der Nutzer verzichten respektive sich selbst welche besorgen.

Honor 9: Rücken aus Glas Der Rücken des Honor 9 ist aus Glas, genau wie bei seinem Vorgänger auch.

Das aktuelle Honor-Smartphone hat das gleiche Design wie sein Vorgänger aus dem Jahr 2016. Die Rückseite wird bei der Fertigung aus 15 Glasschichten zu einem Element zusammengepresst. Weil sich das drauf fallende Licht an jedem Punkt unterschiedlich bricht, schaut das Smartphone zu jeder Tageszeit und aus jeder Perspektive anders aus. Der Effekt gefällt uns.

Was sich im Vergleich zum Vorgänger verbessert hat, ist die Haptik. Außerdem ist das Gehäuse griffiger: Die Seiten des Honor 9 sind nun abgerundet, so wie man’s vom Galaxy S7 edge (Testbericht) kennt. Deshalb liegt das Gerät grundsätzlich besser in der Hand.

Obwohl die Verarbeitung des Honor 9 erstklassig ist, Metall, Glas, nahtlose Ränder und geschwungenes Äußeres, bringt das Glasdesign zwei essentielle Herausforderungen mit sich: Fingerabdrücke sind unmittelbar nach dem Anfassen sichtbar, und die Oberfläche ist so glatt, dass das Smartphone sich schleichend bewegt. Im schlimmsten Falle fällt es auf den Boden, wenn es zu spät ist.

Honor 9: 15 Schichten Glas Das Glas des Honor 9 ist aus 15 Schichten gemacht.

Das Honor 9 ist weder staub- noch wasserdicht. Das ist derzeit ein Merkmal, das per Daumenregel Oberklassen-Smartphones von den Flaggschiffen absetzt. Woran der Hersteller aber gedacht hat – das war den Kunden wichtig –, ist die fettabweisende Schicht auf der vorderen Seite des Telefons. Im Huawei P10, das im März auf den Markt kam, hatte man sie weggelassen, da sich Fingerabdrucksensor und Display unter einer Glaseinheit befanden. Dies ist beim Honor 9 nicht so: der schnell arbeitende Fingerabdrucksensor wird von einem umlaufenden Metallring getrennt und sitzt etwas eingelassen auf der Front.

Welche Tasten hat das Honor 9 noch? Links und rechts vom Fingerabdrucksensor sind zwei berührungsempfindliche Punkte für „Zurück“ und „letzte Apps“. Sie leuchten nur dann, wenn sie gebraucht werden, auch in der Dunkelheit schalten sie sich nach fünf Sekunden ab. In den Einstellungen lässt sich das aber ändern. Die etwas wackelige Laut-Leise-Wippe ist rechts auf Daumenhöhe positioniert, genau wie die Powertaste.

Honor 9: Fingerabdrucksensor Der Fingerabdrucksensor auf der Front des Honor 9 arbeitet schnell und zuverlässig.

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Das Smartphone ist nahezu identisch aufgebaut wie das Huawei P10. Im Inneren sitzt ein der hauseigene SoC (System on a Chip) Kirin 960 von HiSilicon. Je nach Arbeitslast springt der Achtkerner zwischen 1,8 und 2,4 GHz. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 4 GByte. Apps verbleiben deswegen länger im Speicher und sind schneller wieder griffbereit. Generell hat uns das Arbeitstempo des Honor 9 gefallen, Spiele und Apps laufen exzellent. Negativ aufgefallen ist uns aber die Wärmeentwicklung am gesamten Gehäuse. Schon nach 10 Minuten mit dem 3D-Spiel Asphalt 8: Airborne haben wir Temperaturen erreicht, die sich nicht normal anfühlen.

Obwohl die Leistung des Smartphones völlig ausreichend ist, zeigt sich das Honor 9 eher schwach gegenüber den aktuellen Konkurrenzprodukten von Qualcomm, Samsung und Apple. Im AnTuTu-Benchmark erzielt der Kirin 960 im Honor 9 einen Wert von 125.000. Selbstverständlich: Galaxy S8, U11 oder das iPhone sollte man damit nicht vergleichen, diese Geräte starten ab 175.000 Punkten. Die Angaben sollen lediglich eine Vorstellungen vermitteln.

Der Speicher des Honor 9 ist 64 GByte groß. Abzüglich der vorinstallierten Apps und des Betriebssystems bleiben dem Nutzer rund 48 GByte übrig. Wem das zu wenig ist, der kann auch eine Speicherkarte im Format microSDXC einsetzen und den Speicher um 256 GByte erweitern. Wir hatten mit unserer 200-GByte-Karte keine Probleme. Alternativ nimmt das Honor 9 auch eine zweite SIM-Karte: Das Smartphone beherrscht Dual-SIM, aber eben nicht gleichzeitig mit einer microSD-Karte. Der erste Steckplatz für die Hauptkarte unterstützt 2G, 3G und 4G, wohingegen der zweite Steckplatz bis maximal 3G geht. Und ja: LTE-Band 20 wird vom Honor 9 vollständig unterstützt.

Honor 9: USB Type C Das Honor 9 besitzt zwar USB Type C, die Spezifikation ist aber nur USB 2.0

Der im Honor 9 fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3200 mAh. Das ist verhältnismäßig viel, auch wenn es Geräte auf den Markt gibt, bei denen die Kapazität noch größer ist. Im Schnitt haben wir eine Screen-On-Time von 5:31 Stunden gehabt, dabei war die Helligkeit auf das Maximum gestellt. Das Telefon schafft es locker über einen Tag und sogar noch etwas mehr. Etwas enttäuscht waren wir von der Schnellladefunktion: Das Füllen des Akkus von Null auf die 100-Prozent-Marke dauerte im Test exakt 2 Stunden und 19 Minuten. Das ist viel zu lang. Dafür, dass der Hersteller ein spezielles Ladegerät mit der proprietären Technologie „Huawei QuickCharge“ mitliefert, ist das ein Ergebnis, das Unzufriedenheit hervorruft. Vermutlich liegt es an der veralteten Spezifikation von USB 2.0, die an der USB-Type-C-Schnittstelle anliegt.

Im Vergleich zum Huawei P10 bietet das Honor 9 einen Infrarotsender und -empfänger. Das gab’s bisher nur im großen Huawei P10 Plus (Testbericht). Damit lassen sich Geräte wie Fernseher oder Soundanlage fernsteuern. Das hat im Test klasse funktioniert. Eine Applikation namens „Smart Controller“ ist für die Fernsteuerung vorinstalliert.

Neben dem amerikanischen GPS und dem russischen Glonass unterstützt das Honor 9 auch das chinesische Beidou. Was fehlt hier? Genau: Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo. Darauf hat der Hersteller verzichtet, obwohl das ansonsten baugleiche P10 diese Funktion mitbringt.

Honor 9: Display Das Display des Honor 9 ist 5,15 Zoll in der Diagonale große.

Das Display des Honor 9 hat eine Diagonale von 5,15 Zoll, beim P10 kommt eine etwas kleinere Anzeige mit 5,11 Zoll zum Einsatz. Die Auflösungen der IPS-LC-Displays sind identisch: Full-HD, also 1920 × 1080 Pixel. Bei einer Gesamtdarstellung von über 2,07 Millionen Bildpunkten beträgt die Schärfe des Bildschirms 428 Pixel pro Zoll (ppi).

Der Rahmen um die Anzeige ist schmal, ähnlich wie beim P10. Das Display-Oberflächen-Verhältnis, das angibt, wie viel Fläche der Bildschirm auf der vorderen Seite einnimmt, beträgt exakt 70 Prozent. Im Allgemeinen gilt hier: je höher der Wert, desto besser – oder zumindest hübscher. Trotz dessen kann bei einem steigenden Prozentsatz die Stabilität darunter leiden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Galaxy S8 von Samsung, das höchst empfindlich auf einem Falltest reagiert. Ausnahmen gibt es schon, ein Vorbild ist das G6 von LG (Testbericht), bei dem die Robustheit von Anfang an eine wichtige Rolle gespielt hat.

Zurück zum Hauptdarsteller dieses Artikels und dessen Anzeige: Gefallen haben uns die Farben des Displays. Auch die Helligkeit und die daraus resultierende Lesbarkeit in der prallen Sonne war zufriedenstellend.

Honor 9: Kamera Die Kameras des Honor 9 lösen mit 12 und 20 Megapixeln auf.

Das Design ist das eine Highlight beim Honor 9, das andere ist die Kamera. Zumindest versucht der Hersteller, uns das so zu verkaufen. Huawei spendiert dem Telefon das gleiche Dual-Kamerasystem, wie wir es schon von P10 und P10 Plus kennen. Ein paar Unterschiede gibt es dann doch: der optische Bildstabilisator (OIS) und das Leica-Branding fehlen. Stattdessen steht auf der Rückseite „hybrid zoom“. Die zwei Bildsensoren verfügen über eine unterschiedliche Auflösung: 12 und 20 Megapixel. Durch den Unterschied ist ein verlustfreies Zoomen um den Faktor 2 möglich. Die intuitive Kamera-App erlaubt zwar noch mehr, aber dann wird digital vergrößert – zulasten der Bildqualität.

Ein weiterer Unterschied der zwei Kameras ist ihre eigentliche Beschaffenheit. Der 20-Megapixel-Bildsensor sieht alles in Schwarz-Weiß, der andere hingegen nimmt in Farbe auf. Im Normalbetrieb arbeiten die Kameras Hand in Hand und bringen eine komplementäre Funktion. Die Monochromkamera gibt dem System Auskunft über Konturen und Dynamiken; zusammen mit den Farbinformationen aus der zweite Kamera entsteht so das vollständige Bild.

Die Qualität der Kamera(s) ist in Ordnung. Sie sind nicht die besten auf den Markt, dafür können sie aber vergleichsweise viel und Fotografieren mit dem Honor 9 macht Spaß. Funktionen wie der zweifach optische Zoom, ein künstlicher Bokeh-Effekt mit einer Systemblende von f/0,95 und vieles weitere bereiten im Alltag Freunde und sind nützlich.

Trotz allem hat die Kamera große Schwierigkeiten in dunklen Situationen, obwohl der Hersteller sie mit „The light catcher“ betitelt. Dass die Ergebnisse bei wenig Licht suboptimal sind, liegt an der kleinen Blende von f/2.2 und dem fehlenden optischen Bildstabilisator (OIS). Zudem sind die kleinen Einzelpixel mit einer Kantenlänge von 1,25 Mikrometer keine gute Basis.

Testbilder des Honor 9

Technische Daten


OS Android 7.0
Display 5.15", 1920x1080 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS/LTPS, kapazitiver Touchscreen, Gorilla-Glas 3
Kamera 12.0MP, f/2.2, Phasenvergleich-AF, Dual-LED-Blitz, Videos @2160p/30fps (hinten); 20.0MP, f/2.2, monochrom, Tiefenschärfe (hinten); 8.0MP, Videos @1080p (vorne)
Schnittstellen USB 2.0 (Typ-C, OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, NFC, Infrarot-Port
Sensoren Beschleunigungssensor, Gyroskop, Lichtsensor, Annäherungssensor, Kompass, Fingerabdrucksensor (vorne)
CPU 4x 2.40GHz Cortex-A73 + 4x 1.80GHz Cortex-A53 (HiSilicon Kirin 960, 64bit)
GPU Mali-G71 MP8
RAM 4GB
Speicher 64GB, microSD-Slot (shared, bis 256GB)
Navigation A-GPS, GLONASS, BeiDou
Netze GSM (850/900/1800/1900), UMTS, LTE
Netzstandards GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-A
Akku 3200mAh, fest verbaut
Gehäuseform Barren
Gehäusematerial Glas (Rückseite), Metall (Rahmen)
Abmessungen 147.3x70.9x7.45mm
Gewicht 155g
SIM-Formfaktor Nano-SIM (1x shared)
Besonderheiten Dual-SIM, Quick Charge (max. 18W)

Auf dem Honor 9 läuft Huaweis EMUI-Oberfläche in der Version 5.1. Das Betriebssystem ist Android 7.0 alias Nougat mit Sicherheitspatch vom Freitag, den 5. Mai 2017. Neue Updates von Huawei sind zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht verfügbar, obwohl der Juni-Patch von Google bereits veröffentlicht wurde.

Honor 9: Software Auf dem Honor 9 läuft EMUI 5.1 und Android OS 7.0 Nougat.

EMUI ist ab Werk ein farbenfrohes und buntes User-Interface, das primär für den asiatischen, insbesondere den chinesischen, Markt gestaltet ist. Die knalligen Symbolen mit einem 3D-Relief oder der Aqua-Effekt erinnern immer wieder daran. Glücklicherweise gibt es einen Theme-Manager, der eine Personalisierung erlaubt – und damit auch eine Entschärfung der bunten Verspieltheit.

Neben einigen nützlichen Applikationen gibt es auf dem Honor 9 auch viel Müll in Form von Bloatware. Darunter sind Apps zum Suchen von Hotels oder zum Reservieren von Flügen, Fitness-Apps sowie ein Dutzend Spiele – Dinge, die nicht notwendig sind. Und wenn doch, dann kann sie der mündige Nutzer selbst herunterladen und installieren. Das saubere Deinstallieren dieser Applikationen ist möglich, trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack.

Das Honor 9 von Huawei ist ein empfehlenswertes Smartphone. Im Grunde ist es ein P10 in einem anderen Gewand. Die unverbindliche Preisempfehlung des baugleichen Bruders liegt bei 599 Euro, auch wenn der Straßenpreis schon niedriger ist. Vergleicht man nun das Honor 9 mit seinem Preis von 429 Euro und der derzeit angebotenen 30-Euro-Cashback-Aktion, dann bekommt man nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis ein besseres P10 mit ganz leichten Abstrichen.

Gut gefallen hat uns das gläserne Design des Honor 9 – doch das ist individuell, entweder mag man es oder eben nicht. Die technische Ausstattung ist okay, zwar nicht die neueste, aber mehr als ausreichend. Das Kamerasystem kann viel und ist für soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter angemessen. In Schwachlichtsituationen kommt es an seine Grenzen.

Das Honor 9 stellt ein gutes Paket dar, langfristig wird der Preis unter die 400-Euro-Marke fallen. Aber auch so bekommt der Nutzer sehr viel für sein Geld, es ist ein guter Alternative zum aktuellen OnePlus 5, finden wir.


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