Montag, 19. Juni 2017

Bei Übelkeit: Neues iPad Pro erlaubt Reduzierung der Bildfrequenz

Bei Übelkeit: Neues iPad Pro erlaubt Reduzierung der Bildfrequenz

16.06.2017 12:14 Uhr Leo Becker

(Bild: Apple)

Die neue iPad-Pro-Reihe setzt erstmals auf ein Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz – die flüssigeren Bewegungen lösen bei manchen Nutzern Unwohlsein aus. Apple hat für diesen Fall vorgesorgt.

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Das 120-Hertz-Display des iPad Pro 10,5” und 12,9” kann Unwohlsein, Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen, wie einzelne Nutzer berichten – die Symptome werden offenbar durch die nun flüssigeren Übergänge etwa beim Scrollen ausgelöst.

Neue Bedienungshilfe speziell für iPad Pro 10,5" und 12,9"

Um dies zu verhindern, können Nutzer wieder auf die bisherige Bildwiederholrate von 60 Hertz zurückschalten: In den Bedienungshilfen für "Display-Anpassungen" (zu finden in den Einstellungen unter "Allgemein") blendet Apple bei den neuen iPads einen Schalter ein, mit dem die maximale Bildfrequenz nach Aktivierung auf 60 Bilder pro Sekunde begrenzt werden kann.

VIDEO

iPad Pro: 60 Hertz (links) und 120 Hertz (rechts) im Videovergleich.


Der Bildschirm der neuen iPad-Pro-Reihe kann die Bildwiederholrate erstmals dynamisch auf bis zu 120 Hertz erhöhen, Apple nennt die Technik “ProMotion” – bisher waren es 60. Die Unterschiede fallen subtil aus, aber Scrollen oder Wischen läuft jetzt noch flüssiger ab als bisher, Fotos bleiben in der Bewegung schärfer. Die Latenz bei der Verwendung des Apple Pencil wurde laut Apple zudem halbiert. Bei statischen Inhalten passt das iPad Pro die Bildwiederholrate auf 48 oder 24 Hz an, um Energie zu sparen.

iOS-Animationen für manche Nutzer ein Problem

Die Integration von verschiedenen Animationen und Effekten löste mit iOS 7 bereits Seekrankheit bei mehreren Nutzern aus – Apple besserte damals schnell nach: Die Bewegungen lassen sich ebenfalls in den Bedienungshilfen reduzieren, dies beseitigt auch die animierten Übergänge beim Öffnen und Schließen von Apps. Auch Elemente wie die mit iOS 10 eingeführten iMessage-Effekte werden dort inzwischen einzeln berücksichtigt. Das Abstellen der Animationen kann auch die iPhone-Akkulaufzeit verlängern – der seit iOS 9 integrierte Stromsparmodus deaktiviert bestimmte Effekte automatisch.

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(lbe)


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