Montag, 19. Juni 2017

c't Fotografie: Mit Kamera auf Tauchstation

Für Taucher eröffnen sich unter der Wasseroberfläche Einblicke in einen ganz besonderen Lebensraum. In der neuen c't Fotografie geben Experten Tipps dafür, wie sich unter diesen Bedingungen ansprechende Fotos erstellen lassen.

Unterwasserfotos muten mitunter an wie Bilder aus einer anderen Welt. Hier tummeln sich Fische, Korallen, Krebse und allerlei sonstiges Getier. Wer die Eindrücke seiner Tauchgänge fotografisch festhalten möchte, muss nicht nur in Hinsicht auf den Tauchgang selbst, sondern auch auf die fotografischen Herausforderungen in der Tiefe achten. Soviel vorab: Damit, dem Taucher eine Kamera – oder umgekehrt dem Fotografen einen Tauchanzug – in die Hand zu drücken, ist es nicht getan.

In der neuen Ausgabe der c't Fotografie erklärt Profifotograf Tobias Friedrich, wie sich das Tauchen und das Fotografieren erfolgreich miteinander kombinieren lassen. Eine wichtige Erkenntnis, die ganz am Anfang steht, ist jene, dass sich der Umgang mit Licht in der Unterwasserfotografie deutlich von den Bedingungen an Land unterscheidet. Darüber hinaus geht Friedrich auf die Besonderheiten im Umgang mit der Kamera unter Wasser ein, gibt Tipps zum Equipment, zur richtigen Inszenierung des Motivs und zur Bildbearbeitung am Computer.

Vergrößern Unsere Übericht stellt die Vor- und Nachteile der gängigen am Markt erhältlichen Unterwasser-Kompaktkameras gegenüber.

In einem weiteren Beitrag stellt Herbert Frei gängige tauchfeste Kompaktkameras vor. Ohne viel Aufwand lassen sich damit Fotos in bis zu 30 Meter Tiefe aufnehmen. Darüber hinaus verkaufen die meisten Hersteller ihre Modelle als sogenannte "Outdoorkameras". Nicht nur Wasser, sondern auch Staub und Dreck, auch mittelgroße Fallhöhen und Temperaturschwankungen sollen den Geräten nichts anhaben können. Unser Autor zeigt darüber hinaus auf, welche Vor- und Nachteile diese wasserdichten Allround-Systeme gegenüber optional erhältlichen Unterwassergehäusen für herkömmliche Kameras haben.

Vergrößern Michael Jordan erklärt in seinem Workshop zur High-Key- und Low-Key-Fotografie, worauf es bei dieser Technik ankommt.

Workshop High-Key/Low-Key. Jeder hat sie schon einmal gesehen, die ganz hellen Bilder mit viel Weiß und vorwiegend hellen Bildtönen auf der einen oder die ganz dunklen Bilder mit wenigen bis gar keinen hellen Tonwerten und tiefen Schatten auf der anderen Seite. In der Fachsprache werden sie High-Key- und Low-Key-Aufnahmen genannt. In unserem Workshop zeigen wir, wie solche Bilder gemacht werden und worauf sie beim Fotografieren im Studio und unter freiem Himmel achten müssen und welche Möglichkeiten die Bildbearbeitung für diese Art von Bildern bereithält.

Superzoom-Kamera vs. Einsteiger-DSLR. Auch wenn das Segment der Kompaktkameras nach und nach auszusterben scheint - die Superzoomer haben sich ihre Nische bislang bewahrt. Punkten wollen sie mit hohem Brennweitenbereich, vielen Motivprogrammen und gleichzeitig kompakten Abmessungen. Wir haben sechs Vertreter von billig bis teuer gegeneinander antreten lassen und die Ergebnisse mit einer Einsteiger-DSLR inklusive günstigem Reisezoom-Objektiv verglichen.

Vergrößern Der Inhalt der c't Fotografie 4/2017

Tierische Models. Dreißig Millionen Haustiere leben in Deutschland, viele von ihnen sind feste Mitglieder der Familie. Und haben dementsprechend ebenso einen Platz im Fotoalbum verdient. In unserem Workshop zeigt Fotografin Wiebke Haas, was es im Umgang mit den tierischen Modellen zu beachten gilt. Besonders konzentriert sie sich dabei auf Aufnahmen von Hunden und Pferden und gibt Tipps von der Location-Suche und dem Posing bis hin zur Nachbearbeitung.

Die komplette Inhaltsübersicht der c't Fotografie 4/2017, den Überblick über das Zusatz-Material auf DVD, Vorschaubilder und das Editorial finden Sie im heise Shop. Die Ausgabe können Sie ab sofort für 9,90 Euro – bis zum 26. Juni 2017 versandkostenfrei – bestellen oder ab heute, am Kiosk kaufen. (msi)



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