Samstag, 17. Juni 2017

c't-Tipp der Woche: DisplayPort und USB 3.1 an Thunderbolt 3

c't-Tipp der Woche: DisplayPort und USB 3.1 an Thunderbolt 3

17.06.2017 12:28 Uhr Herbert Braun

Wer gleichzeitig USB-3.1-Geräte und einen Monitor an sein MacBook Pro anschließen will, benötigt nicht nur einen Adapter oder ein Mini-Dock, er muss auch auf Kompatibilität von Kabeln und Geräten achten.

Um einen Monitor sowie USB-3.0- oder USB-3.1-Geräte an ein MacBook Pro mit Thunderbolt 3 anzuschließen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten – je nachdem, um welches Gerät es im Einzelnen geht. Denn obwohl Thunderbolt 3 dieselbe Buchse wie USB Typ C (USB-C) verwendet, gibt es Unterschiede.

In c’t 4/17 haben wir eine Reihe von USB-C-Adaptern vorgestellt, die USB-A-Buchsen mit SuperSpeed (USB 3.0) beziehungsweise SuperSpeedPlus (USB 3.1) sowie HDMI-1.4- oder auch DisplayPort-1.2- Anschlüsse bereitstellen. Oft ist auch eine USB-C-Buchse vorhanden, die jedoch nur für ein USB-C-Netzteil gedacht ist, damit man das Notebook gleichzeitig laden kann. Diese auch als Splitter oder Mini-Docks bezeichneten USB-C-Adapter enthalten meistens Chips, die sich aus der USB-C-Stromversorgung speisen, um DisplayPort-Signale aufzubereiten oder in HDMI umzusetzen. Üblich sind HDMI 1.4 (4K/30 Hz) und DP 1.2 (4K/60 Hz); HDMI 2.0 ist noch selten zu finden, DisplayPort 1.3 oder gar 1.4 bisher überhaupt nicht.

Solche Adapter setzen voraus, dass die USB-C-Buchse des jeweiligen Notebooks oder PC tatsächlich USB 3.0/3.1 mit voller Geschwindigkeit liefert sowie gleichzeitig auch DisplayPort-Signale; das ist nicht bei allen Computern mit USB-C-Buchsen der Fall und bei manchen Notebooks nicht an sämtlichen USB-C-Buchsen.

USB-C-Adapter am MacBook Pro

Abgesehen von einigen Kompatibilitätsproblemen funktionieren diese Adapter aber auch an den Thunderbolt-3-Ports des MacBook Pro, weil diese Thunderbolt-Anschlüsse dann genau wie USB-C-Buchsen arbeiten.

Der Thunderbolt-3-Betriebsmodus liefert jedoch viel höhere Datentransferraten, die etwa auch zum Anschluss eines 5K-Displays über ein einziges Kabel genügen. Dazu sind aber auch Thunderbolt-3-Kabel nötig, außerdem muss sich im jeweils angeschlossenen Gerät ein Thunderbolt- 3-Chip befinden.

Diesen und über 8000 weitere c't-Tipps finden Sie unter ct.de/hotline.

(ciw) / (acb)



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